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    Juli 10 2019

    Vier typische Fehler bei der Altersvorsorge

    Wer träumt nicht vom finanziell abgesicherten Lebensabend? Endlich die Gelegenheit nutzen sich etwas zu gönnen – ein schickes Auto, mehr Zeit mit den Kindern und Enkeln verbringen oder auch ferne Länder zu bereisen. Doch wer all diese Dinge in die Tat umsetzen möchte, muss dafür frühzeitig die Weichen stellen. Wie weit allerdings dieses Wunschdenken von der Realität entfernt ist, zeigt eine aktuelle Studie des Fintech-Unternehmens Weltsparen aus Berlin, wonach mehr als die Hälfte aller Bundesbürger keine private Altersvorsorge betreibt. Doch auch Personen, die bereits für ihr Rentendasein finanzielle Vorkehrungen treffen, machen häufig Fehler, etwa weil ihnen der Weitblick fehlt oder sie nur einseitig bzw. mangelhaft aufgeklärt wurden. Worauf sollte man also achten, damit der Kapitalaufbau reibungslos funktioniert?

    1) Vorsorge-Lücke wird unterschätzt

    Langfristig gesehen, werden die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sinken müssen. Aufgrund des demografischen Wandels entnehmen die Leistungsempfänger immer läng

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    Wohnungseinbrüche, Kritik an Vergleichsportalen und Run-Off der Lebensversicherer

    Weniger Wohnungseinbrüche, aber höhere Schadenssummen

    Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland im vergangenen Jahr gesunken. Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden insgesamt rund 110.000 Schadensfälle gemeldet, während es 2017 noch etwa 20.000 mehr waren. Damit hat die Zahl der Einbrüche den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht.

    Der versicherte Schaden belief sich 2018 auf € 310 Millionen, nach € 360 Millionen im Vorjahr. Konterkariert wird die erfreuliche Entwicklung von einem Anstieg der durchschnittlichen Schadenssumme um rund € 100 auf circa € 2.850 Euro. Nicht versicherte Fälle wurden in der GDV-Statistik allerdings nicht erfasst, das tatsächliche Einbruchsrisiko lässt sich also kaum beziffern.

    Wer sich vor den finanziellen Schäden schützen will, kann dies mit einer Hausratversicherung tun. Neben Einbruchdiebstahl deckt die Police auch die Schadensquellen Leitungswasser, Sturm und Hagel, Feuer und Vandalism

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    Juli 03 2019

    Interessantes zu Dividenden und Fonds

    € 350 Milliarden Dividenden für Europas Aktionäre

    Was die Kursentwicklung betrifft, war das Jahr 2018 mit einem Minus von rund 18 Prozent im DAX bekanntlich ein Flop. Anders sieht es auf der Dividendenseite aus. Wie der deutsche Fondsverband BVI mitteilte, summierten sich die von börsengelisteten europäischen Unternehmen im Jahr 2018 gezahlten Dividenden auf rund € 350 Milliarden. Das sind 16 Milliarden mehr als im Vorjahr. Die Dividendenrendite betrug im Schnitt etwa 4 Prozent.

    Damit machen die Gewinnbeteiligungen der Aktionäre einen Teil der Kursverluste wieder wett. Aber auch in Hausse-Phasen ist das Plus durch Dividenden nicht zu verachten; diese trugen in den letzten vier Jahrzehnten satte 41 Prozent zur Gesamtrendite aus Aktieninvestments bei. Hinzu kommt: Dividendenzahlende Unternehmen weisen durchschnittlich geringere Schwankungen auf.

    Es empfiehlt sich allerdings nicht, bei der Titelauswahl allein auf die Dividendenhöhe zu schauen. Entscheidend ist auch, woraus diese sich speist und wie nachhaltig sie erwirtschaf

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    Juni 30 2019

    12 Arbeitsunfälle mit kuriosen Urteilen

    Viele Menschen verbringen einen Großteil des Tages mit ihrer beruflichen Tätigkeit und so ist es kaum verwunderlich, dass dabei manch absurder Unfall geschieht. Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Aber leider kommt es immer wieder zu Grenzfällen, über die dann Sozialgerichte urteilen müssen. Anbei 12 kuriose Unfallkonstellationen:

    1) Eigener Hund bringt Vertreter zu Fall

    Ein Vertreter ist im Begriff das Haus zu verlassen, um ins Büro zu fahren. Vorher will er sich noch schnell von seinem Hund verabschieden. Auf Pfiff kommt das Tier angerannt und bringt dabei sein Herrchen zu Fall, eine Knieverletzung ist die Folge.

    Urteil: Arbeitsunfall! Der Vertreter befand sich bereits auf dem Weg zur Arbeit und die Verabschiedung von seinem Hund stellt nur eine geringe Unterbrechung des Arbeitsweges dar. (Az.: L 6 U 12/12)

    2) Hundebiss mit Folgen

    Ein Reifenhändler stolpert in der Werkstatt über seinen eigenen Hund. Während des Sturzes prellt

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    Bürgerfonds, Altersvorsorge und Vermögen der Deutschen

    Warum der „Bürgerfonds“ vermutlich nicht kommt

    Allen Warnungen vor Altersarmut zum Trotz: Noch immer verzichtet ein Großteil der Deutschen auf eine nennenswerte private Vorsorge. Wie die absehbare Rentenlücke wirksamer zu schließen sein könnte als mit den vorhandenen Förderinstrumenten, wird seit Jahren diskutiert. Auch kreativere Ideen wie die Deutschlandrente werden dabei in den Ring geworfen. So nun ebenfalls vom Münchener ifo-Institut, das kürzlich mit einem neuen Vorschlag für Aufsehen sorgte, wie man der Altersvorsorgemüdigkeit der Deutschen abhelfen könnte: mit einem Bürgerfonds, an dem sich jeder Bürger zwangsweise als Kreditgeber beteiligen müsste.

    Der Staatsfonds soll das Geld dann an der Börse anlegen. Aufgrund seiner guten Bonität könnte er das billige Geld zur Erzielung guter Renditen nutzen und die Differenz als Gewinn einheimsen. Dieser wiederum soll bei einem Unterschied von 200 Basispunkten bei € 16.000 pro Bürger liegen. Die Summe bekäme man einmal in 50 Jahren ausbezahlt. Wie die Frankfurter

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    News zu E-Scootern, Unwetterschäden und Fahrraddiebstählen

    E-Scooter kommen und müssen versichert sein

    Mitte Mai hat der Bundesrat den Weg für die Zulassung elektrischer Tretroller auf Straßen und Radwegen frei gemacht. Erwartet wird eine Riesenwelle, denn mehr als jeder dritte erwachsene Deutsche liebäugelt mit der Anschaffung eines solchen bis zu 20 Stundenkilometer schnellen E-Scooters.

    Neben einer Allgemeinen oder einer Einzel-Betriebserlaubnis braucht man für die Nutzung eine Haftpflichtversicherung, da man mit den Flitzern beträchtliche Personen- und Sachschäden verursachen kann. Die Police wird durch eine Plakette am Roller nachgewiesen. Die Privathaftpflichtversicherung greift – im Gegensatz zu Schäden, die man mit dem Fahrrad oder Pedelec bewirkt – beim E-Scooter nicht, da es sich um ein Fahrzeug mit eigenem Antrieb handelt, also ein Kraftfahrzeug.

    Die ersten Kfz-Versicherer haben bereits Tarife für die Tretroller aufgelegt. Die Integration in eine vorhandene Kfz-Police ist nicht möglich, da es sich jeweils um ein eigenständiges Fahrzeug handelt. A

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    Juni 15 2019

    Schäden durch Waschbären an Wohngebäuden

    Der Waschbär zählt zu den invasiven Wildarten, die von der Europäischen Union zu unerwünschten Spezies erklärt wurden. Seit dem 03. August 2016 erscheint er auf der „Unionsliste der invasiven Arten“. Diese Liste beinhaltet Arten, die sich ausbreiten und dadurch die biologische Vielfalt, andere Tier- und Pflanzenarten und damit die heimischen Ökosysteme gefährdet.

    Definition invasiver Arten

    Aus Sicht der EU-Kommission ist die Verbreitung invasiver, gebietsfremder Arten – das gilt sowohl für Tiere als auch Pflanzen – einer der Hauptfaktoren für den Verlust der biologischen Vielfalt. Derartige Tiere und Pflanzen stören nicht nur das ökologische Gleichgewicht, sondern können auch Krankheiten übertragen und wirtschaftliche Schäden herbeiführen. Beim ursprünglich aus Nordamerika stammenden Kleinbär besteht explizit eine Bedrohung einiger heimischer Vogel- und Amphibienarten. Fazit: Nur eine aktive Bejagung und Fallen helfen die Bestände einzugrenzen.

    Rasante Ausbreitung

    Der starken Ausbreitung in Deutschland liegen hist

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    Pflegeversicherung – 1,61 Millionen Erstanträge im letzten Jahr

    Die Anzahl pflegebedürftiger Bundesbürger steigt stetig an. So haben beispielsweise im vergangenen Jahr 1,61 Millionen Personen einen Erstantrag auf Erteilung eines Pflegegrades gestellt. Diese Zahl nannte kürzlich das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage von Sabine Zimmermann, Abgeordnete der Linken. Laut Auskunft der Regierung war die Zahl der abgelehnten Anträge im Vergleich zum Vorjahr rückläufig – die Quote sank von 19 Prozent im Jahr 2017 auf 15 Prozent in 2018.

    Pflegegrad 2 am häufigsten

    38,5 Prozent der Antragsteller wurde Pflegegrad 2 zugesprochen. Folgende Definition liegt zugrunde: „Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten“. Damit besteht ein monatlicher Anspruch auf € 316 Pflegegeld, sofern eine häusliche Pflege von Angehörigen erfolgt bzw. € 689 Pflegesachleistungen bei Betreuung durch ambulante Pflegedienste, die dann direkt mit diesen verrechnet werden.

    Bei Pflegegrad 1 erfolgt eine Leistung von € 125

    Gut jeder fünfte Antragsteller (20,7 Pr

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