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Stefan Vetter, Ihr Makler in Wunsiedel, informiert aktuell über Geld- und Versicherungsangelegenheiten
    Dez 10 2017

    Bundesbank-Vize warnt vor Bitcoins

    Für die Deutsche Bundesbank sind die in Mode gekommen Digitalwährungen, auch kryptische Währungen, wie etwa der Bitcoin, kein Ersatz für US-Dollar und Euro.Bitcoin ist kein Geld, sondern ein Spekulationsobjekt“, so der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele in seinem Gastbeitrag für den Ifo-Schnelldienst. Sie können im Wirtschaftskreislauf nicht verwendet, sondern lediglich getauscht werden: „Sie sind frei erfunden und vermehren sich nach einem festgesetzten Schema in virtuellen Systemen, die faktisch nach dem Belieben einer kleinen Gruppe geändert werden können.“

    Totalverlust möglich

    Da keine Wertbasis besteht, ist der Preis je Bitcoin beliebig und ein Totalverlust möglich, warnt Carl-Ludwig Thiele. Bereits mehrmals kritisierte der Bundesbank-Vorstand virtuelle Währungen – letztmals sprach er im Mai dieses Jahres eine Warnung aus. Damals stand der Kurs auf einem Allzeithoch von US-Dollar 1.600, mittlerweile i

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    Für den Wolf greifen Steuerzahler tief in die Tasche

    Sachsen-Anhalt: Die Landesbehörden und somit auch der Steuerzahler mussten in den vergangenen 10 Jahren aufgrund des Wolfsaufkommen tief in die Tasche greifen. Eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion brachte an den Tag, dass die Rückkehr Isegrims allein in diesem Bundesland Sachkosten in Höhe von € 853.458 verursachte.

    Sachkosten von € 289.100 für 2018 veranschlagt

    Für die Erkundung der CDU wurden 77 zum Teil kritische Fragen beantwortet, das Gesamtschriftstück umfasst 46 Seiten und liegt der AZ vor. Der Begriff Sachkosten definiert hier u.a. Herdenschutz, Schadensausgleich und Bestandserfassung. Für keine andere bedrohte Wildart fließen derartige Summen - zum Vergleich, seit 2012 betrugen die Gesamtausgaben für alle Arten € 6,466 Millionen, davon allein für den Wolf € 781.394, weitere Kosten folgen. In diesem Jahr werden laut Landeshaushalt € 287.500 ausgegeben, für 2018 sind € 289.100 veranschlagt. De

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    Nov 28 2017

    Täglich passieren 720 Wildunfälle

    Die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden, ist höher als mancher denkt. Sobald die Blätter fallen, steigt auch die Zahl der Wildunfälle. Oktober und November sind dabei die Spitzenmonate, gefolgt vom Monat Mai. „Die Spitzenränge von Herbst und Frühjahr in den Wildunfallstatistiken bedeuten jedoch nicht, dass das Wild zu anderen Zeiten nicht aktiv wäre“, warnt Hans-Joachim Koch, Leiter der Kfz-Schadenabteilung der HDI Versicherung AG.

    264.000 Unfälle mit Wild

    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) teilt in seiner aktuellen Wildunfall-Statistik mit, dass im Jahr 2016 den Kfz-Versicherern rund 264.000 Unfälle mit Wildbeteiligung gemeldet wurden. Aufgrund des höheren Verkehrsaufkommen stieg in den vergangenen Jahren die Zahl der Wildunfälle kontinuierlich – auf mittlerweile 720 Kollisionen pro Tag. Zum 01.01.17 wurden 45,8 Millionen gewerbliche und private Kfz-Halter registriert. Rein rechnerisch

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    Nov 27 2017

    Teure Restschuldversicherungen

    Das Grundprinzip der Restschuldversicherung klingt einleuchtend – der Darlehensnehmer sichert Risiken wie Tod, unverschuldete Arbeitslosigkeit oder auch Krankheit mit einer Police ab, wenn er infolge dessen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Sie wird im Kreditvertrag an das Kreditinstitut abgetreten. Tritt der Leistungsfall ein, tilgt die Versicherung die noch offene Restschuld des Darlehens bzw. zahlt bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit die fälligen Raten. Im Regelfall wird dabei der Beitrag der Restschuldversicherung als Einmalbetrag erhoben und in die Kreditsumme mit eingerechnet. Die monatliche Darlehensrate beinhaltet somit den Beitrag der Versicherung.

    Verträge lückenhaft und überteuert

    Mittlerweile ist diese Art Versicherungsvertrag jedoch in die negativen Schlagzeilen geraten. Das liegt einerseits am lückenhaften Schutz, denn der Versicherungsschutz tritt erst nach einer gewissen Wartezeit in Kraft, so sind

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    Gedanken zum Weltspartag

    (102 x gelesen)
    Nov 22 2017

    Gedanken zum Weltspartag

    Der Weltspartag wird seit dem Jahre 1924 traditionell in der letzten Oktoberwoche begangen und ist somit fast so alt wie die Schaumweinsteuer. Diese hat weiterhin Bestand, obwohl ihr Zweck, die Finanzierung der Kriegsflotte des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II, längst erfüllt ist. Den am 24. Juni 1991 für ein Jahr eingeführten Solidaritätszuschlag steht die gleiche Karriere bevor. Auch der Weltspartag existiert noch, obwohl sein Sinn in der heutigen Zeit fraglich ist. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat dafür gesorgt, dass Guthabenzinsen faktisch abgeschafft sind. Aber nichtsdestotrotz verhalten sich Kreditinstitute, als wäre nichts passiert.

    Gravierendes Anlageproblem

    Obwohl schwerwiegende Folgen für die Volkswirtschaft drohen, wird in der Politik und der von ihr beeinflussten Medien das Thema rentable Kapitalanlage fast gänzlich ignoriert. Rein finanziell betrachtet, stellt man dabei den Rummel um den Klima

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    Nov 15 2017

    Verärgerung über Geldschwemme der EZB

    Laut dem Ergebnis der jüngsten Sitzung der europäischen Währungshüter führt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Nullzinspolitik auch zukünftig weiter fort. So wird das umstrittene Anleihenkaufprogramm Quantitative Easing, kurz QE, noch mindestens bis September nächsten Jahres weiterlaufen. Der Präsident Mario Draghi flutet die Euro-Zone weiter mit billigem Geld. Vor allem aus Deutschland hagelt es harsche Kritik gegen diese Vorgehensweise.

    Akzeptanz der EZB schwindet

    Vielen Experten stößt das Festhalten am fragwürdigem Kurs sauer auf. Eine Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger im Rahmen der Initiative „Leaders` Parliament“ unter 100 Führungskräften der Wirtschaft hierzulande macht dies deutlich. Fast zwei Drittel der Befragten äußern, dass die Geldschwemme und das stoische Verhalten der Währungshüter zu einem nachhaltigen Vertrauensverlust in die Arbeit der EZB führt.

    Bruch eines ungeschriebenen Gese

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    Gold als Geldanlage?

    (160 x gelesen)
    Nov 08 2017

    Gold als Geldanlage?

    Während die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin ihre Nullzinspolitik betreibt, liegen in Deutschland aktuell € 2,2 Billionen auf maximal homöopathisch verzinsten Bankkonten oder werden in bar gehalten. Immer mehr Sparer suchen mittlerweile nach Alternativen – das Interesse an Edelmetallen, allen voran an Gold wächst. Nur, ist das gelbe Metall eine lohnenswerte Anlagealternative?

    Großteil der Produktion wird in der Schmuckindustrie verwendet

    Gold gilt in unruhigen Zeiten als sicherer Hafen und erfreut sich daher großer Beliebtheit. Jedoch kann Bernd Engesser, Portfoliomanager bei GSAM Spee Asset Management diese Sympathie nicht nachvollziehen: „Gold ermöglicht keine Wertschöpfung und hat keinen echten inneren Wert. Es gibt nur ganz wenige Nutzungsmöglichkeiten, für die Gold unverzichtbar ist.“ Nur rund 10 Prozent der jährlich geförderten Menge von 2.500 Tonnen werden produktiv genutzt, vor allem in der Industrie. Über 80 Prozent

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    Volks- und Raiffeisenbanken sehen schwarz für Sparer

    Dem scheidenden Präsidenten des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, bereitet die aktuelle Zinssituation Sorge. Er hat die Hoffnung auf steigende Zinsen mittlerweile aufgegeben und ist davon überzeugt, dass deutsche Sparer noch einige Jahre unter diesem Zustand leiden müssen. Die Verbraucherpreise ziehen an und zunehmend mehr Kreditinstitute gehen dazu über, Strafzinsen von ihren Kunden zu verlangen. Unterm Strich bedeuten Nullzinsen abzüglich Inflation sowie Verwahrungsentgelte der Banken für den Sparer eine Kapitalvernichtung.

    Die Verantwortung trägt die Europäische Zentralbank

    Verantwortlich für diese Situation ist die Europäische Zentralbank (EZB). Für Fröhlich ist es höchste Zeit, sich von der gegenwärtigen Geldpolitik zu verabschieden. Diese sei vielleicht zur Bekämpfung einer Deflation geeignet, passe aber nicht zu einer Phase des konjunkturellen Aufschwungs. „

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