Geringes Finanzwissen kann Haushalte ein Vermögen kosten

    Den nachfolgenden Artikel habe ich bei Pfefferminzia, dem Multimedium für Versicherungsprofis aus Hamburg, entdeckt – veröffentlicht am 27.07.2023 von Karen Schmidt. Ich bedanke mich bei Pfefferminzia den Beitrag inhaltlich verwenden zu dürfen.

    Geringes Finanzwissen kann einen durchschnittlichen Haushalt in Deutschland jedes Jahr rund € 2.300 kosten.  Das hat eine neue Studie der Allianz ergeben. Über einen Zeitraum von zehn Jahren kann sich das auf bis zu € 36.663 summieren im Vergleich zu denjenigen mit einer durchschnittlicher Finanzkompetenz.

    28 Prozent haben geringe Finanzkompetenz

    Für die Studie wurden jeweils mehr als 1.000 Personen in Deutschland und in sechs weiteren Ländern befragt, um ihr Wissen über finanzielle Grundlagen wie Zinssätze, Inflation sowie Anlagerisiken und -erträge zu testen. In Deutschland zeigen laut Studie 28 Prozent eine „geringe Finanzkompetenz“. Sie verfügen also nicht über das Wissen und die Fähigkeiten, um solide finanzielle Entscheidungen zu treffen. 56 Prozent haben der Studie nach ein durchschnittliches Finanzwissen, 16 Prozent ein hohes.

    Drastische Unterschiede

    Ausgehend von der Höhe des Finanzvermögens, das ein durchschnittlicher Haushalt besitzt, hat Allianz errechnet, dass sich die Unterschiede bei den Renditen von Investitionen jeder Art zwi

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    Mai 08 2022

    Finanztipps für die wilde Ehe

    Auch in der heutigen Zeit geht das gesetzliche Leitbild noch immer von der Ehe als der traditionellen Familiensituation aus. Denn während bei der ehelichen Gemeinschaft (fast) alles juristisch geordnet ist, sind die Regelungen bezüglich einer nichtehelichen Lebenspartnerschaft dagegen nur unzureichend geklärt.

    Frühzeitige Organisation der Finanzen

    "Beim Zusammenleben ohne gesicherten rechtlichen Rahmen - also ohne Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft - sollten die rechtlichen und finanziellen Risiken bedacht werden, die im Streitfall, aber auch bei Schicksalsschlägen auftreten können", äußert Prof. Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Der Hochschulprofessor empfiehlt daher Paaren ohne Trauschein dringend, sich bereits zu Beginn des Zusammenlebens, um eine Organisation der Finanzen zu kümmern.

    Keinerlei Erbansprüche für Unverheiratete

    Wie schon eingangs erwähnt, ist ein Großteil der das Vermögen betreffenden Regelungen auf die Lebensform einer Ehe ausgelegt. Rechtlich gesehen ist es in vielen Bereichen ohne Trauschein wesentlich komplizierter. "Wer nicht verheiratet sein will, sondern in `wilder Ehe`, mit seinem Partner zusammenleben möchte, muss leider einige Nachteile in Kauf nehmen", führt Prof. Dr. Tilmes weiter aus. So kommt beispie

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    Geringes Wissen bei den Themen Finanzen und Altersvorsorge

    Lediglich jedem dritten Schüler wurde im Unterricht relevantes Wissen zu den Themen Finanzen und Altersvorsorge vermittelt. Laut einer Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment wünschen sich jedoch mittlerweile 73 Prozent aller Deutschen, dass Finanzbildung frühzeitig in den Lehrstoff einfließt. Während Experten der breiten Bevölkerung erhebliche Defizite rund um das Thema Geld bescheinigen, schätzen die meisten Bürger ihre eigene Kompetenz als gut ein. Für die Studie wurden insgesamt 1.014 Personen ab einem Alter von 14 Jahren befragt, sowie Fachleute - bevorzugt aus der Finanzindustrie.

    Mangelndes Wissen ist bekannt

    Zwei Drittel der Experten und jeder zweite Befragte erachten Fachwissen bezüglich Finanzen und Altersvorsorge als wichtig. Die Realität sieht jedoch anders aus, das wurde durch Fakten belegt. Übereinstimmend sind allerdings beide Gruppen der Meinung, dass diese Themen zukünftig von wachsender Bedeutung sein werden.

    Defizite in der Finanzbildung

    Erhebliche Wissensdefizite haben Deutsche nach eigener Einschätzung bei folgenden Themen:

    89 Prozent  Altersvorsorge
    79 Prozent  Zinsen und Schulden
    79 Prozent  Ratenzahlung und Haushaltsbudget
    79 Prozent  Zinsen und Sparen
    72 Prozent  Versicherungen

    Unterschiedliche Ansichten der einzelnen Interessengr

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    Apr 05 2016

    Deutsche wollen mehr Finanzwissen

    Leider mangelt es einem Großteil der Bürger hierzulande an Grundkenntnissen bezüglich der Themen Wirtschaft, Finanzen und Versicherung. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) führte im Auftrag des Finanzvermittlers AVL eine repräsentative Umfrage durch, die zeigt, dass viele Deutsche für mehr Wissen in den Bereichen Geldanlage und Altersvorsorge freiwillig nachsitzen würden. Für diese Studie wurden 1.088 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt.

    Ökonomischer Analphabetismus

    Experten beklagen in Deutschland einen „ökonomischen Analphabetismus“, denn Punkte wie Kapitalanlage und Absicherung werden geradezu stiefmütterlich behandelt. Allerdings ist die Breitschaft vorhandene Defizite zu schließen, stärker ausgeprägt, als allgemein vermutet wird.

    Fast die Hälfte der Deutschen hat kein Interesse an Finanzen

    44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie generell kein Interesse an Finanzen haben. Besonders gleichgültig reagierten Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren (87 Prozent). Diese Einstellung verändert sich im Laufe der Jahre, wenn Familienplanung und beruflicher Aufstieg mehr in den Fokus rücken. 57,3 Prozent in der Gruppe der 20- bis 29-jährigen zeigen sich wissbegierig, wenn es um Finanzangelegenheiten geht, bei den 30- bis 39-jährigen sind es fast zwei Drittel.  

    Altersvorsorge am häufigsten genannt

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      Ratgeber Versicherungen von Stefan Vetter

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