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Stefan Vetter, Ihr Makler in Wunsiedel, informiert aktuell über Geld- und Versicherungsangelegenheiten
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    Staaten sparen fast € 1 Billion durch Niedrigzinspolitik der EZB

    Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Euro-Länder in den vergangenen Jahren Zinsen in gewaltiger Höhe eingespart. Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank beläuft sich diese Summe seit 2008 auf annähernd € 1 Billion, dabei beziffert die Notenbank die Entlastung für Deutschland auf € 240 Million. Als Berechnungsgrundlage dient das durchschnittliche Zinsniveau vor Beginn der Finanzkrise.

    Ersparnis über 10,5 % des BIP

    Italien profitierte am meisten von dieser Entwicklung. Die Deutsche Bundesbank errechnete eine Ersparnis für die Jahre 2008 bis 2016 von 10,5 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes (BIP). Ähnlich lagen die Entlastungen für die Staaten Frankreich, die Niederlande, Belgien und Österreich. Für Deutschland fiel die Einsparung mit etwa 7,5 Prozent des BIP etwas geringer aus.

    Notenbank warnt vor fehlender Vorsorge

    Die zur Zeit günstigen

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    Das neue iPhone8 auf Kosten der Privathaftpflichtversicherung?

    Bringen Hersteller von technischen Produkten ein neues Modell auf den Markt, erhalten im Gegenzug Haftpflichtversicherer vermehrt Schadensmeldungen von Altgeräten. Denn so manch Versicherter lässt sich zum Versicherungsbetrug hinreißen.

    Aktuelles Beispiel iPhone8

    Das neue iPhone8 von Apple ist ein aktuelles Beispiel dafür. Kaum war das Modell vorgestellt, häuften sich auch schon auffällig die Schäden an älteren Baureihen. Das Smartphone eines Bekannten ist angeblich aus der Hand gefallen und wurde dabei beschädigt. Eine Schadenmeldung ergeht nun an die Privathaftpflichtversicherung. Für manchen Versicherungsnehmer ist ein Betrugsversuch scheinbar der einfachste Weg, um an ein brandneues Modell zu kommen, da die Geräte immer teurer werden. Die Versicherungsgesellschaften gehen davon aus, dass mindestens jeder dritte Schadensfall davon betroffen ist. „Doch Versicherungsbetrug ist keine Bagatelle, so

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    Sep 14 2017

    Aktienkultur wird von Garantien ausgebremst

    „Die Politiker vernachlässigen die private Altersvorsorge“, kritisiert Guntram Schloß, Vorstandsvorsitzender des Maklerpools Apella AG. So wurden zwar in der laufenden Legislaturperiode etliche Reformen zum Thema gesetzlicher und betrieblicher Altersversorgung beschlossen, die private Altersvorsorge fand aber dabei kaum Beachtung.

    Private Altersvorsorge kein Thema

    Gewiss bringen die einzelnen Parteien zahlreiche milliardenschwere Vorschläge zur Änderung der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) ein, aber die private Vorsorge, die sogenannte dritte Säule der Alterssicherung, gerät dabei ins Hintertreffen. Lediglich ein neues, staatlich organisiertes Altersvorsorgeprodukt schickt man ins Rennen, das allerdings in Konkurrenz zu den aktuellen Verträgen tritt. Und dann gibt es da noch die revolutionäre Idee, die Riester-Rente in die GRV zu integrieren.

    Beitragsgarantie ist sinnlos

    Für Guntram Schloß zerstöre

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    Sep 08 2017

    Strafzinsen bald flächendeckend?

    Laut Aussage des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, Andreas Dombret, werden sich zunehmend auch Privatkunden hierzulande flächendeckend an Strafzinsen gewöhnen müssen.
    Um die eigene Rentabilität zu erhöhen, will dabei zukünftig jedes vierte Kreditinstitut ihre Kunden zur Kasse bitten. Bei weiterem Absinken des Zinsniveaus, sogar jedes zweite, so Dombret in einem Gastbeitrag der Wirtschaftswoche.

    Vorgehen nachvollziehbar

    Die Vorgehensweise ist für den Bundesbank-Vorstand legitim. Denn durch die langanhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) seien neue Ertragsquellen erforderlich und somit höhere Gebühren unerlässlich. „Nichtstun (ist) keine Option“, schreibt er weiter. Nach seiner Einschätzung reichen allerdings Strafzinsen und Gebührenerhöhungen nicht aus: „Bleiben die Zinsen niedrig oder sinken sie gar, bricht die Rentabilität der Banken vor Steuern seit 2012 um mehr als 40 Prozent ein.“

    Frühwarn

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    Finanz-TÜV kommt nicht

    (91 x gelesen)
    Sep 02 2017

    Finanz-TÜV kommt nicht

    Einen „Finanz-TÜV“ zur staatlichen Zulassungsprüfung für Finanz- und Anlageprodukte wird es auch zukünftig nicht geben. Der Finanzausschuss des Bundestages lehnte in einer Sitzung einen entsprechenden Antrag vom September vergangenen Jahres der Fraktion Die Linke (18/9709) ab. Hierbei wurde ein Vorschlag vom März 2012 der damaligen Koalition CDU/CSU und FDP neu aufgegriffen. Laut Planung sollte die deutsche Verbraucherorganisation Stiftung Warentest, die seit 1964 diverse Dienstleistungen und Waren prüft und vergleicht, das angestammte Verfahren ebenfalls auf Finanzprodukte ausweiten. Für den eingereichten Antrag stimmte als einzige Partei die Fraktion Die Linke. Die regierenden Parteien SPD und CDU/CSU stimmten dagegen und das Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.

    Prüfung von Anlageprodukten

    Nach Vorstellung der Linksfraktion sollte der Finanz-TÜV darüber entscheiden, ob ein Anlageprodukt zum Vertrieb zugelassen wird. Als

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    Entlastungsbetrag in der Pflegeversicherung häufig nicht genutzt

    Über Änderungen, die das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) mit sich brachte, habe ich bereits in einem Blogartikel berichtet. So ist in der Gesetzesänderung u.a. festgeschrieben, dass Personen mit den Pflegegraden 1 bis 5, die zuhause leben, zusätzlich zu den staatlichen Pflegeleistungen einen sogenannten Entlastungsbetrag von € 125 pro Monat einfordern dürfen.

    Nur die Hälfte der Betroffenen ruft Leistung ab

    Aktuell ruft nur die Hälfte aller Betroffenen in Thüringen und Sachsen diese Leistung ab. Das geht aus einem Bericht der gesetzlichen Krankenkasse AOK plus hervor. „ Wir wollen die Pflegebedürftigen ermutigen, diese Leistung verstärkt in Anspruch zu nehmen“, so Hannelore Strobel, Pressesprecherin der AOK Plus. „Denn mit diesem Entlastungsbetrag unterstützen wir ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause auch bei pflegebedürftigen Menschen.“

    Entlastungsbetrag ist nicht zweckg

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    Finanzstabilitätsausschuss – Versicherer sind potenziell gefährlich

    In seinem vierten Bericht warnt der Ausschuss für Finanzstabilität beim Bundesfinanzministerium vor den Auswirkungen durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf deutsche Lebensversicherer: „ Es besteht die Gefahr, dass die erwirtschafteten Erträge nicht mehr ausreichen, um den langfristigen Verpflichtungen nachzukommen.“

    Garantien machen den Lebensversicherern das Leben schwer

    Bei der klassischen Kapitallebens- oder Rentenversicherung erhält der Kunde einen festen Zinssatz garantiert. Dieser lag von Juli 1994 bis Juni 2000 bei 4,0 Prozent. Seither sank er sukzessive und beträgt nun ab Januar diesen Jahres lediglich noch 0,9 Prozent. Da aber die Versicherer einen Großteil ihrer Gelder in festverzinsliche Wertpapiere anlegen - lesen Sie dazu auch folgenden Artikel -, die aktuell nur noch Zinsen in homöopathischer Höhe abwerfen, ist das Dilemma für die Gesellschaften vorprog

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    Europäische Zentralbank lügt sich in die eigene Tasche

    Mittlerweile liegt der neueste Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) vor. Nach Auskunft der Währungshüter hat die seit 2008 andauernde Niedrigzinspolitik das Zinseinkommen innerhalb des EU-Raumes nicht etwa belastet, sondern gestärkt. In der Studie werden die Auswirkungen der betriebenen Geldpolitik auf das sog. Nettozinseinkommen, d.h. Zinserträge auf Spareinlagen abzüglich Zinsaufwendungen für Darlehen, betrachtet.

    Nettozinseinkommen ist nicht negativ, angeblich

    Experten, vor allem aus Deutschland, führen seit langer Zeit an, das Nettozinseinkommen gestalte sich negativ und die Bürger leiden zunehmend unter Minizinsen. Mit anderen Worten, die faktisch nicht mehr vorhanden Zinserträge auf Sparkonten werden nicht einmal ansatzweise durch eine fortschreitende Verbilligung der Kredite, wie etwa für den Erwerb von Immobilien, ausgeglichen. „Stimmt nicht“, argumentieren die Notenbanker. Sie komm

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