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Strafzinsen

(1984 x gelesen) im
Mär 24 2015

Strafzinsen auf Bankguthaben

Die Skat-Bank hat als erste Bank Negativzinsen erhoben – dazu besteht bereits ein separater Artikel. Mittlerweile verlangen weitere Geldinstitute Strafzinsen auf Bankguthaben ihrer Großkunden, die Geld als Liquidität auf ihrem Konto parken. Der Zinssatz liegt im Regelfall bei 0,25 Prozent. Privatanleger werden noch verschont – die Frage ist allerdings: wie lange noch? Eine Tendenz zu Negativzinsen für alle Kunden ist unübersehbar. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhebt von den Banken für Gelder, die als sogenannte Overnight-Einlagen bei ihr deponiert werden, einen Strafzins von aktuell 0,20 Prozent. Diese Kosten belasten die Kreditinstitute in Zeiten fallender Margen zunehmend an ihre Kunden weiter.

Großkonzerne müssen zahlen

Laut Informationen der deutschen Wirtschaftsnachrichten trifft dies vor allem große Konzerne, die hohe Summen auf ihren Bankkonten hinterlegen müssen, um die notwendige Liquidität sicherzustellen. Ein Bankmitarbeiter äußerte hierzu: „Wenn große Unternehmen wie Siemens, Hunderte Millionen bei uns liegen haben, müssen wir die Kosten, die uns von der EZB auferlegt wurden, weitergeben. Derzeit verlangen wir 0,25 Prozent, versuchen aber, die Kunden rechtzeitig zu informieren und mit ihnen Lösungen abzustimmen, wie der Strafzins durch andere Anlageformen vermieden werden kann.“

Wie sich die Großbanken verhalten

Ein Sprecher der Commerzbank sagt: „Für Privat-, Geschäfts- und mittelständische Firmenkunden werden grundsätzlich keine negativen Zinsen berechnet. Konditionen und Zinsen für institutionelle Anleger und Großkonzerne werden wie bisher auch individuell vereinbart. Bei einzelnen großen Firmenkunden, Großkonzernen und institutionellen Anlegern mit hohen Guthaben berechnen wir für hohe, aus überschüssiger Liquidität bei uns geparkte Einlagen, eine Guthabengebühr. Basis hierfür sind die negativen Einlagenzinsen der EZB. Bei der Vereinbarung der Guthabengebühren gehen wir sorgsam vor und nehmen besondere Rücksicht auf Liquiditätsbestände unserer Kunden, die für den laufenden operativen Geschäftsbetrieb notwendig sind. Im Falle kurzfristiger Einlagen zeigen wir unseren Kunden geeignete alternative Anlagemöglichkeiten für ihre überschüssige Liquidität auf.“

Bei der Deutschen Bank wird ähnlich vorgegangen: „Die Deutsche Bank plant derzeit nicht, im breiten Kundengeschäft Gebühren für Einlagen einzuführen. Für institutionelle Kunden mit zusätzlichem Bedarf an Einlagenprodukten bietet die Bank verschiedene Anlagealternativen an, um auf das geänderte Zinsumfeld reagieren zu können.“

Noch keine Strafzinsen für Privatanleger

Noch fordern die beiden großen deutschen Banken keine Strafzinsen von Privatanlegern und kleinen Unternehmen. Allerdings ist unklar wie lange dieser Sachverhalt so bleibt. Die Deutsche Bank rät ihren Kunden beispielsweise seit geraumer Zeit „zum langfristigen Vermögensaufbau und –erhalt unter den jetzigen Marktgegebenheiten ihr Anlageverhalten anpassen sollen, um der sogenannten finanziellen Repression zu entgehen“.

Banken sind an Kundeneinlagen nicht interessiert

Durch die Niedrigzinspolitik der EZB und den strengeren Risiko-Vorschriften sind Banken in die Bredouille geraten, denn sie würden Kunden am liebsten abweisen, die ihr Geld anlegen wollen.

Beispiele aus Europa

In Dänemark zahlt die Nordea-Bank mittlerweile ihren Kreditnehmern Prämien für Kredite und stellt somit Schuldner besser als Sparer. Die Schweiz geht bereits einen Schritt weiter. Obwohl der Negativzinssatz erst im Januar 2015 auf 0,75 Prozent angehoben wurde, denkt die dortige Nationalbank bereits über eine weitere Erhöhung - abermals 0,75 Prozent - nach. Als Grund dafür gilt der hohe Kurs des Franken. Somit müssten Banken 1,5 Prozent auf ihre Einlagen entrichten.

Althergebrachte Anlegermentalität muss über Bord geworfen werden

Vor Jahren noch undenkbar, jetzt Realität – der Bürger muss zahlen, wenn er sein Guthaben zur Bank bringt. Die Enteignung des Sparers schreitet mit schnellen Schritten voran. Es reicht noch nicht, dass der Zinssatz auf Bankeinlagen in den letzten Jahren unterhalb der Inflationsrate lag, jetzt wird er beim Sparen auch noch „zur Kasse gebeten“. Wann wacht Deutschland endlich auf und begreift, dass die althergebrachte Anlegermentalität über Bord zu werfen ist. Nur eine Geldanlage in Produktivvermögen schafft langfristig Rendite.

Bei Fragen kontaktieren Sie mich unter: 09232-70880 bzw. info@maklerwunsiedel.de.

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