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Ratingagentur Moody`s warnt vor Krise in der deutschen Lebensversicherung

Nach einer Einschätzung der Ratingagentur Moody`s bringt das Niedrigzinsniveau für die Lebensversicherungsgesellschaften große Probleme mit sich. Die Risiken steigen, je länger der Leitzins am Boden ist. Das Handelsblatt zitiert den Leiter der aktuellen Studie zum Lebensversicherungsmarkt in Deutschland von Moody`s, Dominic Simpson: „Für die Bonität der deutschen Lebensversicherer bleiben die niedrigen Zinsen eine zentrale Herausforderung, da ihre Anlageportfolios größtenteils aus Rentenpapieren bestehen.“

Einzelne Gesellschaften gefährdet

Bei den gegenwärtig laufenden Lebensversicherungspolicen handelt es sich in über 80 Prozent aller Fälle um Garantieprodukte mit einer fest vereinbarten Rendite bis zu 4 Prozent und einer  durchschnittlichen Restlaufzeit von gut einem Jahrzehnt. Die 84 Lebensversicherer am Markt beklagen seit Jahren die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Moody`s hält besonders kleinere Gesellschaften gefährdet, die sich auf das Lebensversicherungsgeschäft konzentrieren.

Geschäftsmodelle umbauen

Die Versicherer stehen nun vor der Herausforderung ihre Geschäftsmodelle so umzubauen, dass sie Produkte nur noch mit geringen bzw. gar keinen Garantien mehr anbieten. Doch damit löst sich nicht das Problem der Altbestände an hoch verzinsten Verträgen, die den Gesellschaften zunehmend zu schaffen machen. Deshalb werden, aus Sicht der Analysten von Moody`s, immer mehr Versicherer versuchen derartige Policen abzuwerfen. Lesen Sie mehr zum Thema Run-off in folgendem Blogartikel.

Mangel an geeigneten Neuanlagen

Laut Moody`s gibt es derzeit, durch die Nullzinspolitik der EZB, keine geeigneten sicheren Anlageformen für die Versicherer auf dem Markt. Auch wenn sich die Situation an den Kapitalmärkten entspannt und die Zinsen steigen, werden die Anlagengewinne zunächst weiter zurückgehen. Schuld daran sind die unterschiedlichen Laufzeiten der Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherern, so die Analyse der Ratingagentur. Freiwerdendes Kapital kann nur zu ungünstigen Konditionen angelegt werden und die Gesellschaften müssen fällige und langfristige Anlagen zu schlechteren Bedingungen reinvestieren. Gleichzeitig sind aber die bereits angesprochenen hohen Garantiezusagen gegenüber den Altkunden zu erfüllen.

Solvenz-Quoten nicht befriedigend

Auch die Solvenz-Quoten der Gesellschaften beruhigen Moody`s nicht; sie befinden sich zwar im oberen Bereich, aber es mangelt an Wirtschaftlichkeit. Die durchschnittliche Solvenz-Quote lag Ende 2017 bei 382 Prozent - ohne Übergangsmaßnahmen jedoch lediglich bei 250 Prozent. Dieser Prozentsatz gibt das Verhältnis der Eigenmittel eines Versicherers zu seinem erforderlichen Kapital an. Die Analysten dazu, der Wert läge noch wesentlich tiefer, sofern die europäische Aufsichtsbehörde EIOPA die sog. Ulitmate Forward Rate (UFR) senken. Die Kennzahl ist Teil der Berechnungen für Rückstellungen besonders lang laufender Verträge unter Solvenxy II durch den Lebensversicherer. Das Handelsblatt verweist hier auf eine Äußerung von Gabriel Bernadino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, wonach nicht auszuschließen ist, dass aufgrund der Nullzinspolitik der EZB einige Versicherungsgesellschaften in Schwierigkeiten geraten.

Moody`s hält Run-off für sinnvoll

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gilt für die Ratingagentur als beste Variante, wenn Versicherer ihr Neugeschäft von den hoch verzinsten Altverträgen trennen und unter Umständen letztere verkaufen. Der so bezeichnete Run-off, wie beispielsweise kürzlich von Generali und Viridium vollzogen und der in den Medien für großen Wirbel sorgte, ist für Moody`s der richtige Weg.

In anderen Sparten sieht es besser aus

In den Sparten Unfall- und Schadensversicherung sieht es wesentlich besser aus, obwohl auch hier der Niedrigzins spürbar ist. Allerdings können die Einbußen bei den Kapitalanlagen und steigende Kosten in der Kfz-Versicherung aufgefangen werden. Laut Berechnungen von Moody`s liegt die Schaden-Kosten-Quote (Combi-ned Ratio) für das Jahr 2018 unter 100 Prozent. Vorausgesetzt, dass keine weiteren Großschadensereignisse eintreten.

Neuabschluss nicht ratsam

Es ist nicht ratsam aufgrund der bestehenden Probleme der Lebensversicherer eine klassische Kapitallebens- oder Rentenversicherung abzuschließen. Was aber tun mit vorhandenen Verträgen? Dazu erhält der Kunde jährlich eine sog. Wertbestätigung, in der neben dem aktuellen Rückkaufswert – ist die Summe, die bei einer Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt zurückfließt – auch der voraussichtliche Wert zum Vertragsablauf enthalten ist. Vergleichen Sie nun die Ablaufsumme mit den Angaben beim Abschluss der Police oder zehn Jahre zurück. Sie werden feststellen, dass diese Summe zunehmend sinkt. Eine Fortführung des einst positiv dargestellten Vertrages macht unter den gegebenen Umständen oftmals kaum noch Sinn. Sprechen Sie darüber mit einen unabhängigen Spezialisten.

Fazit: Neuabschluss nein – bestehenden Altvertrag prüfen.

 

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