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Armutsrisiko Pflege

(125 x gelesen) im
Jan 24 2018

Armutsrisiko Pflege

Wie die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, geht Pflegebedürftigkeit mit einem hohen Armutsrisiko einher. So reicht bei jedem Sechsten der 2,9 Millionen Pflegebedürftigen das Einkommen trotz Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zum Leben nicht aus, um alle Pflegekosten zu decken. Für viele bleibt dann nur noch der Gang zum Sozialamt. Die Anzahl dieser Schicksale ist steigend – demnach bezogen 440.000 Personen im Jahr 2016 Sozialhilfe. Dies berichtete kürzlich die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Gesetzliche Pflegeversicherung ist Teilkasko

Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teilbetrag der entstehenden Pflegekosten abdeckt, gilt sie als eine Art Teilkaskoversicherung. Pflegebedürftige müssen einen gewissen Eigenanteil selbst tragen. Reicht weder das eigene Vermögen, noch das Einkommen unterhaltspflichtiger Angehöriger aus, greift die sogenannte Hilfe zur Pflege vom Sozialamt. Gesetzlich geregelt ist dies im zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (§§ 61 ff. SGB XII).

Armutsrisiko steigt

Wie bereits eingangs erwähnt, geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, dass das Armutsrisiko für Pflegebedürftige in den letzten Jahren stark gestiegen ist - 2006 bezogen 360.000 Personen Hilfe zur Pflege, zum Vergleich: 2016 erhöhte sich diese Zahl um 22 Prozent.  Somit kann mittlerweile jeder sechste Pflegebedürftige seine Pflegekosten nicht mehr selbst finanzieren. Frauen sind davon in besonderem Maße betroffen  - zwei Drittel der Personen, die auf Hilfe des Sozialamtes angewiesen sind, sind weiblich.

Erhöhte Ausgaben des Staates

Der Staat muss immer tiefer in die Tasche greifen, um diese Sozialleistungen zu finanzieren. Innerhalb von nur zehn Jahren erhöhten sich die Ausgaben von € 2,53 Milliarden auf nahezu € 3,8 Milliarden.

Reformen gefordert

Das steigende Armutsrisiko ruft auch den Verbraucherschutz auf den Plan. Klaus Müller, Präsident des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), betont in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa), dass ein bestimmtes Qualitätsniveau in der staatlichen Pflegepflichtversicherung nicht unterschritten werden dürfe. Seiner Meinung nach sind automatische Anpassungen der Leistungen notwendig. Diese sollten nach festgelegten Kriterien in kürzeren Intervallen erfolgen. „Das sind wir den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen schuldig“, so Klaus Müller. Ein deutlicher Nachbesserungsbedarf besteht auch bei der Verständlichkeit der Pflegeverträge. Denn oft stehen „viele Begriffe, die einem unbekannt sind, wo man sich selber oder seinen Vater, seine Mutter hineingibt“. Abhilfe schaffen könne hier eine kostenlose Rechtsberatung, beispielsweise beim Mietrecht.

Abschluss einer privaten Pflegeversicherung

Da die Kassen leer sind und andere Faktoren wie etwa die Energie- oder Flüchtlingspolitik Unsummen an Kapital verschlingen, werden sich die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht drastisch erhöhen können. Eigenverantwortung heißt daher Abschluss einer privaten Pflegeversicherung, um die eigenen Ersparnisse und die der Hinterbliebenen zu schützen. Aber bedauerlicherweise handelt es sich beim Thema Pflege um das am meisten verdrängte existenzielle Problem in der Bevölkerung. Bisher besitzen nach Auskunft des PKV-Verbandes lediglich 2,7 Millionen Bundesbürger einen Vertrag dieser Art.

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