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Was ist Risiko?

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Apr 09 2015

Was ist Risiko?

Aktien gelten gemeinhin als riskante Anlageklasse. Wie viele andere Indizes eilt aktuell auch der deutsche Leitindex DAX von einem Höchststand zum nächsten. Vielen Bürgern sind aber sicher noch die Kursturbulenzen vom Herbst 2014 in Erinnerung. Dort büßte der deutsche Leitindex binnen weniger Wochen rund 15 Prozent seines Wertes ein. Alle zwischenzeitliche Gewinne seit mehr als einem Jahr, waren verloren. Kursschwankungen  und -verluste werden im allgemeinen als Risiko verstanden.

Missverstandene Volatilität

Die Kurse von Aktien unterliegen gewissen Kursschwankungen, das bezeichnet man als Volatilität. Unter Fachleuten der Finanzbranche ist sie das wichtigste Maß für die Schwankung von Finanzmarktparametern. Sie ist hier definiert als Abweichung der Rendite des betreffenden Wertes in einem bestimmten Zeitraum von dessen Mittelwert. Diese Mitte ist bei Geldanlagen die tatsächlich erzielte Rendite. Und genau hier beginnen die Missverständnisse, denn wie hoch der erzielte Gewinn ist, hat mit der Volatilität nichts zu tun. Eine Anlage, welche dem Investor einen Verlust beschert hat, kann weniger volatil und somit auch riskant sein, als eine, die einen hohen Gewinn erbracht hat – allerdings mit größeren Schwankungen. In der Finanztheorie bedeuten stetig anwachsende Verluste ein kleineres Wagnis, als Gewinne, die mit einem beträchtlichen „Auf“ und „Ab“ einhergehen.

Die Wahrnehmung des Risikos der meisten Anleger in Deutschland, lässt sich auf diese unsinnige Interpretation aus dem Reich der Statistik übertragen. So wird vermehrt ein sicherer, aber dauerhaft wachsender Verlust hingenommen, als dass die Chance genutzt wird, Gewinne zu erzielen, die unter Schwankungen zustande kommen. Billionen von Euro werden auf Bankkonten, bei Bausparkassen oder Lebensversicherungen zu Mini-Zinsen  oder gänzlich unverzinst angelegt. Solche Anlageformen sind außerstande den Kaufkraftverlust auszugleichen – somit verliert das Kapital von Jahr zu Jahr an Wert.

Stiefkind Aktie

Aber wie sieht es mit der angeblich riskanten Aktienanlage aus? Hier wurden in den letzten Jahrzehnten immer positive Renditen erzielt. Kein Zeitraum über 10 Jahren Laufzeit wurde mit einem Verlust abgeschlossen. Bei diesen Studien sollte man jedoch immer bedenken, dass aufgrund der Kursschwankungen eine Aktie nur für einen längerfristigen Horizont – 7 Jahre aufwärts – empfohlen werden kann. Wer sich in der Vergangenheit nicht vom vermeintlichen Risiko hat abschrecken lassen, erreichte mit dieser Anlageform gute Renditen. In der Tat gibt es Schwankungen, aber diese finden auf einer steigenden und nicht auf einer geraden Linie statt. Somit lässt sich über dieses sog. Risiko streiten.

Risiko wird häufig falsch wahrgenommen

Das gefühlte Risiko ist eine Frage der subjektiven Wahrnehmung – womit sich unzählige Menschen schwer tun. Beispielsweise verspüren viele Bürger bei 200 km/h auf der Autobahn keine Angst, werden aber von Panik befallen, wenn sie in einem Flugzeug sitzen. Untersuchungen belegen jedoch das genaue Gegenteil. Bei gleicher zurückgelegter Entfernung kommen 1000 Verletzte im Straßenverkehr auf einen im Flugverkehr. Zwei Gründe steigern das angebliche Risiko in der Luft. Da ist zum einen das Thema der mangelnden Kontrolle – der am Steuer sitzende Autofahrer hat das Gefühl jederzeit in das Geschehen eingreifen zu können, zum anderen die Passivität - hilflos in der Flugkabine ausgeliefert zu sein. Unfälle mit Flugzeugen geschehen sehr selten, betreffen aber im Regelfall eine hohe Anzahl von Reisenden. Dementsprechend groß ist das Echo der sensationsgierigen Medien bei einem Absturz, wie kürzlich der Germanwings-Maschine in Frankreich. Ein tödlicher Unfall im Straßenverkehr ist seit langer Zeit so alltäglich, dass er kaum mehr wahrgenommen wird. Diese falsche Risikowahrnehmung lässt sich auf die Aktienmärkte übertragen. Turbulenzen und Aktien-Crashs sind Nachrichten, welche die Schlagzeilen beherrschen. Ein langsamer Anstieg der Kurse taucht dagegen kaum in den Medien auf. Ebenso wenig die oben angesprochenen Verluste in den angeblich sicheren Anlagen bei der Bank, Bausparkasse und Lebensversicherung. Das ist politisch auch nicht gewollt, denn der Staat entschuldet sich auf diese Art auf dem Rücken seiner Bürger. Und wer an die Unabhängigkeit der Medien glaubt, für den gibt’s auch noch den Osterhasen, das Christkind und den Nikolaus.

Ein weiterer Punkt weshalb die Zahl der Aktien- und Fondssparer in Deutschland stagniert, ist das Gefühl des Kontrollverlustes. Viele Anleger fürchten (vorübergehende) Verluste an der Börse. Fakt ist aber, dass sich Kursentwicklungen nicht verlässlich prognostizieren lassen und somit als eine Emotion des Ausgeliefertseins empfunden werden. Sicher wirkt dagegen eine Kapitalanlage, die einen bestimmten Zins in Aussicht stellt. Bis vor wenigen Jahren konnte mit den klassischen Geldanlagen bei Bank, Bausparkasse und Lebensversicherung die offizielle Inflationsrate zumindest ausgeglichen werden. Heutzutage und in naher Zukunft wird es keine garantierte Rendite ohne Risiko mehr geben, daher ist ein Umdenken vonnöten.

Auf den ersten Blick gibt es viele Gründe, warum eine Anlage in Aktien als riskant empfunden wird – das geht von den Kennzahlen der Risikomessung über die Berichterstattung der Medien, bis hin zur Wahrnehmungspsychologie. Aber in der aktuellen Niedrigzinsphase hat der Anleger keine andere Chance mehr, als in Produktivvermögen zu investieren, wenn er Gewinne erzielen möchte. Der einfachste Weg in diese Richtung ist ein breit streuender Aktienfonds.

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