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Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst früh abschließen

Im Oktober 2017 startete Annalena ins dritte Jahr ihrer Ausbildung. Wie es ihr dabei erging schildert sie so: „Auf der Arbeit wirkte ich motiviert und fröhlich, sobald ich nach Hause kam, fing ich an zu weinen. Die Vorstellung, auf einer Party zwischen glücklichen, tanzenden Menschen zu stehen, während mir einfach nur nach Weinen war, stresste mich. Jede Minute Freizeit kam mir wie Zeitverschwendung vor, ich musste lernen. Dafür war ich allerdings viel zu überarbeitet, also starrte ich nur die Wand an, während die Minuten verstrichen.“ Schonungslos legt sie auf dem Jugendportal Vice.com dar, „wie es ist mit 19 Burn-out zu bekommen.“ Denn Annalenas Therapeut diagnostizierte bei ihr eine „schwere Depression durch zu hohe Belastung“. Doch immerhin hatte Anika eine tolle Chefin, die ihr so viel Zeit zur Gesundung einräumte, wie sie brauchte.

Starker Anstieg psychisch bedingter Fehlzeiten

So wie Annalena ergeht es immer mehr Auszubildenden in Deutschland. Die Krankenkassen verzeichnen seit Jahren einen Anstieg psychisch bedingter Fehlzeiten – bei Auszubildenden gilt dies ganz besonders. „Die Fehlzeiten aufgrund von Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen et cetera sind bei Auszubildenden zwischen 16 und 25 Jahren seit 2000 um 108 Prozent gestiegen“, so der „Gesundheitsreport 2017“ der Techniker Krankenkasse (TK). Der Anstieg aller Altersklassen lag bei 88 Prozent.

Depressionen dritthäufigster Grund für Krankschreibungen

Laut dem „Gesundheitsreport 2017“ waren Azubis mit insgesamt 11,5  Fehltagen im Jahr 2016 um 3,3 Tage weniger krankgeschrieben als der Durchschnitt aller Beschäftigten. Doch während die psychisch bedingten Krankheitstage bei allen Arbeitnehmern „seit drei Jahren auf hohem Niveau stagnieren, steigen sie in der jüngsten Beschäftigtengruppe weiter an“, so die Autoren. Bei Auszubildenden gehören Depressionen zu den Hauptursachen der Fehltage und belegen hinter Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen Platz drei. Laut einer Untersuchung der Kaufmännischen Krankenkasse treten Depressionen mittlerweile im Schulalter zwischen 13 und 18 Jahren auf und verzeichneten innerhalb der vergangen zehn Jahre einen Zuwachs um 120 Prozent.

Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar

Um sich vor den finanziellen Folgen beim Verlust der Arbeitskraft abzusichern, gilt der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung als unverzichtbar. „Studenten oder Auszubildende stehen zwar erst am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, sind aber jung und gesund und können sich so zu den besten Bedingungen gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit absichern“, so wird Janine Bollhorst, Referentin für Unternehmenskommunikation bei der VHV – Mutterkonzern des BU-Direktversicherers Hannoversche, zitiert. „Dies ist umso wichtiger, als dass sie keinen Anspruch auf gesetzliche Leistung im Fall einer Erwerbsunfähigkeit haben: Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt erst nach fünf Beitragsjahren eine minimale Erwerbsminderungsrente auf Hartz IV-Niveau“, so Bollhorst weiter.

Abschluss möglichst frühzeitig

Da die Versicherungsgesellschaften vor Vertragsabschluss detaillierte Fragen zum Gesundheitszustand stellen, raten Experten, den Vertrag möglichst frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Denn bei auftretenden Beschwerden, kann es in Folge zum Ausschluss gewisser Erkrankungen oder gar zur Ablehnung des Vertrages kommen. Der Zahn der Zeit geht an niemanden vorbei und somit wird auch die Krankenakte mit steigenden Alter immer länger. In den meisten Fällen besteht in jungen Jahren die Möglichkeit sich einen Versicherungsschutz ohne Komplikationen zu sichern.

Bereits für Schüler sinnvoll

Dazu sollte man wissen, dass die Gesellschaften ihre Kunden in unterschiedliche Berufsgruppen einteilen – so stellt etwa der Dachdecker ein weitaus höheres Risiko dar, als der Büroangestellte, dementsprechend zahlt er einen wesentlich höheren Beitrag. Da jedoch die getroffene Einstufung bei Vertragsabschluss während der gesamten Vertragsdauer bestehen bleibt, sollten Jugendliche, die ihre Zukunft in körperlich tätigen Berufen sehen, die Berufsunfähigkeitsversicherung bereits in der Zeit abschließen, in der sie noch die Schulbank drücken. Der Abschluss eines Vertrages ist bereits ab einem Alter von 10 Jahren möglich.

Nachversicherungsgarantien und Dynamik sind wichtig

Ist der Entschluss zu Gunsten eines entsprechenden Vertrages gefallen, gilt es auf die Ausgestaltung zu achten. Man sollte bedenken, dass die maximale versicherbare BU-Rente bei Schülern und Azubis nur gering ist und für das gesamte Berufsleben meist nicht ausreicht. Deshalb  spielt die sogenannte Nachversicherungsgarantie eine wichtige Rolle, mit ihr kann die versicherte Rente ohne weitere Gesundheitsprüfung angehoben werden. Außerdem ist es zwingend notwendig, dass der Vertrag m. E. eine Dynamisierung anbietet – mehr dazu in folgendem Blogartikel.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Ebenfalls unerlässlich ist ein Verzicht auf abstrakte Verweisung. VHV-Expertin Bollhorst äußert zu diesem Thema: „Wichtig zu wissen ist, dass man mit einer BU die Berufsunfähigkeit absichert, in dem letzten ausgeübten Beruf zu arbeiten und nicht die Erwerbsunfähigkeit. Wenn der Gesundheitszustand es theoretisch zulässt, einen anderen Beruf auszuüben, leisten trotzdem einige Versicherer im Rahmen einer BU. Das nennt man „Verzicht auf abstrakte Verweisung“.

Wahl der richtigen Gesellschaft ist ausschlaggebend

Einem Laien fällt es schwer einen passenden Tarif zu finden, denn viele Ratingagenturen geben beispielsweise auch den Tarifen die Höchstnote, die keine Dynamik anbieten. Auch darf der Vertrag keine Schüler- oder Azubiklausel enthalten, die bei Berufsunfähigkeit während der Ausbildung abstrakt verweisen oder gar nur bei Erwerbsunfähigkeit Leistungen erbringen. Ziehen Sie daher einen unabhängigen Spezialisten zu Rate.

 

 

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