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Okt 15 2014

Horrende Zinsverluste für deutsche Sparer

Seit Jahrzehnten horten viele Bürger brav ihr Geld auf der Bank. Im Gegenzug machen sie nur wenig Schulden. Was über einen langen Zeitraum funktioniert hat, wirkt sich nun nachteilig aus und wird zum Verhängnis, denn der Zinshammer der Europäischen Zentralbank (EZB) schlägt hart zu. Begünstigte dieser Situation sind die südeuropäischen Staaten.

Kapital wächst weiter

Die Weltbevölkerung ist reich und ihr Kapital wächst weiter an. Das zeigt der globale Vermögensbericht, den die Allianz gerade vorgelegt hat. Demnach ist das Guthaben der privaten Haushalte im vergangenen Jahr international um knapp zehn Prozent auf € 118 Billionen angewachsen. Dies ist der höchste Anstieg seit dem Jahr 2003.

Deutsche sind Börsenmuffel

Der Großteil des Vermögenszuwachses stammt aus den boomenden Aktienmärkten. Jedoch sind die Deutschen „notorische Börsenmuffel“. Nur etwas mehr als jeder zehnte hat Aktien oder Aktienfonds in seinem Depot. Von Kursgewinnen sowie Dividendenausschüttungen erfährt er, wenn überhaupt, nur aus den Medien. Die Liebe unserer Staatsbürger gehört den Sparkonten auf der Bank, wobei diese Anlagestrategie zu Verlusten führt. Die offizielle Inflationsrate frisst die geringen Zinsen mehr als auf, weshalb das Vermögen von Jahr zu Jahr an Wert verliert. Wie gewaltig die Verluste sind, zeigt uns der Allianz-Bericht. Forscher rechen vor: „Durchschnittlich hat der deutsche Sparer in den letzten fünf Jahren € 281 verloren, insgesamt ergibt das einen Zinsverlust seit 2010 von knapp € 23 Milliarden.“ Ähnlich negativ sieht es bei den EU-Staaten nur noch in Österreich, Belgien und der Slowakei aus.

Deutsche sparen falsch

Blanker Hohn ist die Mechanik, die hinter diesen Verlusten steckt. So werden deutsche Haushalte bestraft, weil sie ihre Gelder auf die „hohe Kante“ legen und sich nur wenig verschulden. Das dabei errechnete Minus ergibt sich aus dem Saldo zwischen entgangenen Zinseinnahmen und verringerten Darlehensverpflichtungen. Wer allerdings hohe Kredite aufgenommen hat, dem kommt die Niedrigzinsphase entgegen, denn Darlehen werden billiger. Resümee: „Wer mehr Geld spart, als er sich leiht, dem schadet das seit Jahren ungewöhnlich geringe Zinsniveau in der Eurozone“.

Südeuropäer im Vorteil

Die Südeuropäer profitieren von diesem Prinzip, denn dort sind die Privathaushalte deutlich höher verschuldet als hier zulande. Dem Allianz-Bericht zur Folge verbuchten Spanien, Griechenland, Irland sowie auch Portugal seit Beginn der Finanzkrise in einer hypothetischen Rechnung € 87 Milliarden an Zinseinnahmen. Im Schnitt liegen deren Haushalte mit € 1000 im Plus.

Den Kurs der EZB nennt diese Studie „ambivalent“. Einerseits sorge er in den Krisenstaaten für die gewünschte Entlastung, auf der anderen Seite belaste er die deutschen Haushalte zusätzlich und schränke die Möglichkeit des Konsums ein.

Bankanlagen bringen Verluste

Trotz dieser negativen Vorzeichen erhöhte sich das Privatvermögen in Deutschland weiter. Allerdings ist der Prozentsatz um vier Prozent niedriger als im europäischen Durchschnitt. Seit 2007 liegt der Zuwachs bei 15,1 Prozent. „Die Vermögensentwicklung ist im wahrsten Sinne des Wortes nur mittelmäßig“, sagt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. Dabei sparen die Deutschen überdurchschnittlich viel, doch dieses wirkt nicht. „Kaum jemand bringt so viel Geld zur Bank wie wir, obwohl die Bankzinsen deutlich niedriger sind, als im Rest Europas“, erklärt Heise. „Es scheint, als ob die deutschen Sparer immer noch im Krisenmodus verharren und Anlageentscheidungen eher vermeiden wollen“. Abwarten bedeute jedoch Geld zu verschenken.

Empfehlung Aktienfonds

Als Ausweg aus diesem Dilemma empfehlen die meisten Experten Kapitalanlagen in Aktien. Allerdings sollten speziell Börsenneulinge einen Bogen um einzelne Werte machen. Ein einzelnes Unternehmen kann schnell „unter die Räder“ kommen. Hohe Verluste sind dann die unangenehme Folge. Empfehlenswert sind Aktien- und Multiasset-Fonds.

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