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Deutsche horten Bargeld

(1566 x gelesen) im
Mär 11 2015

Kühlschrank statt Bank – die Deutschen horten Bargeld

In deutschen Haushalten wird reichlich Bargeld aufbewahrt. Das ist gefährlich und unrentabel. Welchen Grund gibt es dafür, dass viele Menschen ihr Erspartes gerne unter dem Kopfkissen oder im Kühlschrank aufbewahren?

Diebe freuen sich

Es ist kein Einzelfall, was kürzlich in Mannheim geschehen ist. Ein 90-jähriger Rentner hortet eine Summe von € 40.000 in seiner Wohnung. Ein Dieb verschafft sich Zugang und lässt die volle Geldkassette mitgehen. Unzählige Bürger, vor allem Senioren, bewahren ihr Erspartes lieber zu Hause auf, als es einer Bank anzuvertrauen.

Illusion der Kontrolle

„Viele Menschen möchten ihr Geld anfassen und sehen können. Dahinter steckt die Illusion, man hätte so mehr Kontrolle“, so der Bamberger Professor für Finanzwirtschaft Andreas Oehler. Manche denken sich: „Wenn es sowieso nahezu keine Zinsen gibt, kann ich mein Geld auch unters Kopfkissen legen.“ Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher ist, dass es dort verschwindet, als auf einer Bank. Bei der Auswahl eines Versteckes sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Nach Aussage von Andreas Oehler liegt das Bargeld häufiger im Gefrierschrank als unter dem Kopfkissen. Sein Erspartes zu Hause zu deponieren, kostet Geld. Einerseits durch entgangene Zinsen und Kursgewinne, andererseits durch anfallende Safe- bzw. Schließfachkosten oder womöglich ist es gänzlich verloren wegen Diebstahl oder durch Brand.

Folgen der Negativzinsen

In unsicheren Zeiten möchten viele Menschen schnell auf ihr Erspartes zugreifen können. Dementsprechend kurzfristig ist Bargeld verfügbar und somit ist während der Finanzkrise im Oktober 2008 die Nachfrage v.a. nach 500-Euro-Scheinen stark gestiegen. Schätzungen der deutschen Bundesbank zufolge wurden im Krisenjahr 2009 bis zu 65 Prozent des umlaufenden Bargeldes angesammelt. Zur Höhe des aktuellen Anteils gibt es keine Schätzungen. Und Befragungen zu diesem Thema hält Oehler für nicht verlässlich: „Wer sagt schon die Wahrheit, wenn er zum Beispiel aus unlauteren Motiven Geld zu Hause versteckt?“

Nach Aussagen des Bundesverbandes deutscher Banken gibt es derzeit keinerlei Anzeichen dafür, dass die Bundesbürger große Mengen an Bargeld zu Hause haben. Doch das kann und wird sich durch negative Zinsen ändern. Wegen der Niedrigzinspolitik der europäischen Zentralbank müssen Banken Zinsen bezahlen, wenn sie bei den Zentralbanken Gelder anlegen. Dieser Strafzins wird über kurz oder lang an den Privatanleger weitergegeben.

„Sollten Banken tatsächlich anfangen, negative Zinsen auch für ganz normale Sparer einzuführen, dann halte ich es für ein wahrscheinliches Szenario, dass die Leute anfangen, ihr Geld abzuheben und es zu Hause oder im Schließfach zu deponieren““, sagt Dorothea Schäfer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. „Deshalb bin ich erstaunt, wie leichtfertig Banken darüber reden.“ Wer auf dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise sein Geld zu Hause bunkert, sorge sich wahrscheinlich auch um die Stabilität des Geldhauses, sagt Schäfer.

Bargeld in der Wohnung ist teuer und gefährlich

Diese Befürchtung ist in Deutschland mittlerweile in den Hintergrund getreten. „Man hat die Erfahrung gemacht, dass man sich letztlich doch keine Sorgen machen muss.“ Volkswirt Michael Feigl vom Institut für Finanzdienstleistungen in Hamburg appelliert an den gesunden Menschenverstand. „Ich hoffe immer, dass die Leute vernünftig sind und keine größeren Geldsummen zu Hause horten“, sagt er. Schließlich sind die Einbruchszahlen hoch.

So meint Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim: „Geld zu Hause zu bunkern, ist auch teuer. Man müsste anfangen, in Sicherheit zu investieren und Tresore kaufen. Und die Versicherungsprämie auf das Bargeld zu Hause ist auch eine Art negativer Zins.“

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