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Juni 16 2015

Die Situation war 2000 und 2008 anders

In den Medien liest man vermehrt Kommentare von Analysten, die Kursrückgänge an den Börsen befürchten – gibt es Parallelen zu den Verlustjahren 2000 und 2008?

Schreckgespenst Aktien-Crash

Seit über sechs Jahren steigende Märkte lassen viele Anleger skeptisch in die Zukunft blicken. Zu frisch sind die Erinnerungen an die beiden Einbrüche im letzten Jahrzehnt. Marktübertreibungen gibt es aktuell wie auch damals. Unternehmensfusionen und –käufe boomen. In den USA wurden allein im Monat Mai M&A-Transaktionen – ein Sammelbegriff für Geschäfte im Bereich Unternehmen, wie Käufe, Betriebsübergänge, Fusionen etc. – in einer noch nie da gewesenen Höhe von $ 243 Milliarden abgeschlossen. Als weiteres Indiz wird die hohe Anzahl von Börsengängen gewertet. Unternehmen sind bestrebt Aktien schnell an den Markt zu bringen um Geld einzusammeln, bevor die Kurse wieder sinken.

Vergleich damals zu heute

Vergleicht man die Jahre 2000, 2008 und 2015 befanden bzw. befinden sich die Kurse an der oberen Grenze der vertretbaren Bewertungen. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV), die bekannteste Bewertungskennzahl zum Beurteilen der Märkte, liegt heute beim DAX bei 15 und damit niedriger als in den beiden Crashjahren – 2008 knapp 17 und 2000 über 30. Was waren die Gründe für die damaligen Kurseinbrüche? Die Ursache im Jahr 2000 war das Platzen der Dotcom-Blase an den neuen Märkten; der Terroranschlag vom 11. September 2001 verstärkte den Kursrutsch zusätzlich. 2008 kam es durch Kreditverbriefungen auf überteuerte US-Immobilien, welche von Investmentbanken weltweit verkauft wurden, zum Einbruch. Nun stellt sich die Frage: Können die aktuellen Nullzinsen und die gewaltige Liquiditätsblase der Zentralbanken ähnliche Reaktionen auslösen?

Unterschiedliche Situationen

Oftmals wird übersehen, dass die volkswirtschaftlichen Fundamentalfaktoren, die sich 2000 und 2008 sehr ähnelten, heute völlig andere sind. Besonders vier Faktoren sind hierbei zu beachten:

1) Die Renditen an den Anleihemärkten waren in beiden vergangenen Phasen relativ hoch – so lag die Verzinsung der deutschen zehnjährigen Bundesanleihe Anfang 2000 bei 5 Prozent und in den ersten Monaten 2008 bei gut vier Prozent. Infolgedessen boten sich für den Anleger, der dem Aktienmarkt den Rücken kehren wollte, attraktive Alternativen. Das ist heute nicht der Fall, denn auf das gleiche Papier erhält man weit unter 1 Prozent Rendite.

2) In beiden Fällen sorgte die gesamtwirtschaftliche Lage für eine erhöhte Alarmbereitschaft der Notenbanken, die letztendlich zu einem Anstieg der Leitzinsen führte. Von November 1999 bis Oktober 2000 wurden diese von 3,00 auf 4,50 Prozent angehoben. Derartige Entwicklungen haben einen negativen Einfluss auf die Aktienmärkte. Vergleicht man dies mit dem Jahr 2008, so stellt man Ähnlichkeiten fest, denn hier stieg der Hauptrefinanzierungssatz von März 2007 bis Oktober 2008 von 3,75 auf 4,25 Prozent. Aktuell liegt der Zins bei 0,05 %.

3) In den Crashjahren 2000 und 2008 befand sich die Wirtschaft am Ende eines starken Konjunkturzyklus. Die Zuwachsrate lag weit über dem Durchschnitt des Euroraumes. Im Jahr 2000 erhöhte sich die reale Wirtschaftsleistung um 3,8 Prozent, 2007 waren es 3,0 Prozent. Eine Abschwächung mit rückläufigem Gewinn der Unternehmen war unumgänglich. Zum Vergleich - im letzten Jahr betrug die Zuwachsrate 0,3 %.

4) Die Wirtschaft war überhitzt und die Inflation stieg an. So lag im Sommer 1999 die offizielle Preissteigerungsrate bei 1 Prozent – ein halbes Jahr später hatte sie sich bereits verdoppelt. Ähnlich verhielt es sich Mitte 2007 bis Anfang 2008, hier erhöhte sich die Inflationsrate von 1,8 auf über 3 Prozent. Im Mittel der letzten 12 Monate betrug die Rate 0,5 %.

In den beiden Krisenjahren, sprach bereits vieles dafür, dass die Aktienkurse aus volkswirtschaftlichen Gründen kurz- bis mittelfristig sinken. Dass die Rückgänge allerdings so dramatisch ausfielen, hat mit den erwähnten Sonderfaktoren zu tun.

Gute Nachrichten für Anleger

Die Situation von damals im Vergleich zu heute, kann gegensätzlicher kaum sein und es fehlt die fundamentale Basis für einen starken Abfall der Kurse. Eine Gegenüberstellung zu den Jahren 2000 und 2008 ist daher nicht angebracht. Selbstverständlich ist die Börse keine Einbahnstraße und psychologische „Störfeuer“ wie Naturkatastrophen, Terroranschläge oder politischen Konflikte sind nicht vorhersehbar. Allerdings hat die Vergangenheit bewiesen, dass auf jeden Rückgang ein neues Hoch folgt. Die Märkte befinden sich momentan in einem Suchprozess. Nach dem starken Kursanstieg von Oktober 2014 bis April 2015 sind einige Anleger unsicher geworden. Es wird getestet, ob bereits die Basis für neue Investitionen gefunden ist. Solche Phasen sind auch in tendenziell steigenden Märkten normal und ihre Dauer ist nicht zu kalkulieren. Alle Argumente sprechen für ein langfristiges Engagement an den Aktienmärkten. Vor allem bei einem ratierlichen Sparvertrag ist der Einstiegszeitpunkt unwichtig.

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