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Können wir uns gute Vorsätze zum Jahresanfang sparen?

Warum fällt es uns nur so schwer, die zu Jahresbeginn gefassten Vorsätze durchzuhalten? Das könnte daran liegen, dass die Lücke, die zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft, groß ist. Das gilt im besonderen für das Thema Geld richtig anzulegen. Jeder weiß, dass es unsinnig ist, sein schwer verdientes Geld unverzinst auf Sparbuch, Tagesgeld und Co. liegen zu lassen. Dennoch ändern die wenigsten Deutschen etwas daran, dass Ihr eigenes Vermögen „versauert“. Selbst die Aussicht auf Minuszinsen führt nicht wirklich zu einem Umdenken, sondern teilweise zu abstrusen Auswegen wie etwa der Anlage in Gold, Bitcoins, überteuerten Immobilien oder sonstigen kaum greifbaren bzw. unregulierten Geldanlagen.

Woran liegt das?

Heerscharen von Journalisten haben sich die Finger wund geschrieben, Berater sich den Mund fusselig geredet, Fondsgesellschaften eine Hochglanz-Kampagne nach der anderen durchgeführt – und doch sind sie nicht zu den Menschen durchgedrungen, die offensichtlich nichts an ihrem Anlegerverhalten ändern (wollen). Klar gibt es Spannenderes, als einen Ratgeber über Geldanlage zu lesen. Das rangiert wohl eher auf einer Stufe mit dem tausendsten Buch über die richtige Ernährung. Vergleichen Sie es mit Spinat: jeder weiß, dass er gesund ist, trotzdem werden lieber Pommes oder Schokolade gegessen.

Aufschieberitis ist ein häufiges Phänomen

Warum schieben wir Dinge auf die lange Bank oder werfen Pläne über den Haufen? Sie müssen etwas erledigen, auf das Sie absolut keine Lust haben, z.B. Ihren Kleiderschrank ausmisten. Und stellen Sie sich vor, es ist der 09. Januar und Sie können das am 08. Februar innerhalb von 3 Stunden tun oder am 22. Februar innerhalb von 5 Stunden. Natürlich sagen Sie jetzt, dass Sie das dann lieber am 08. Februar in nur 3 Stunden erledigen wollen. Nun stellen Sie sich vor, es ist bereits der 08. Februar und Sie haben exakt die gleiche Wahl. 3 Stunden heute oder 5 Stunden in 14 Tagen. Wenn wir jetzt ehrlich zu uns sind, werden wir uns dabei ertappen, dass wir das Ausmisten verschieben. Und so gilt das auch für andere unangenehme Tätigkeiten wie z.B. das Erstellen der Steuererklärung oder mit dem Sport anzufangen. Warum ist das so?

Das Leben bietet einem immer neue Optionen. Die Frage, soll ich wirklich ausmisten, steht in direkter Konkurrenz zur Frage, doch lieber eine neue Staffel auf Netflix zu schauen.
Beim richtigen Geldanlegen/Sparen ist das wie mit dem Aufräumen, wir fangen sehr ungern an und wir werfen unsere Pläne dann auch wieder schnell über den Haufen.
Aufschieberitis ist menschlich und wir erliegen diesem Phänomen immer dann, wenn es darum geht in einer komplizierten Angelegenheit eine Entscheidung zu treffen, die unser Leben nicht unmittelbar verändert. Das gilt insbesondere bei eher langfristigen Zielen, die wir nicht sofort erfassen können. Bis dahin vergeht noch so viel Zeit, in der so viel passieren kann.

Der Kampf der beiden Gehirnhälften

Verhaltenspsychologisch betrachtet arbeiten unsere zwei Gehirnhälften gegeneinander. Da ist das sehr emotional ausgeprägte limbische System, das gegen den vernunftorientierten Neokortex arbeitet. Während uns also der Neokortex sagt: „Du musst mit dem Rauchen aufhören, da es tödlich sein kann.“, meldet sich das limbische System mit: „Aber ich brauche das.“ Genau von diesem Wechselspiel unserer Gehirnhälften profitieren auch Fitnessstudios. Wir werden häufig zahlendes Mitglied und das eigentliche Training schieben wir auf. Genau dieses Wechselspiel der Gehirnhälften hält uns auch davon ab, z.B. etwas für unsere Altersvorsorge zu tun oder überhaupt endlich sinnvoll Geld anzulegen. Uns ist bewusst, dass wir etwas tun müssen. Wir wissen ganz genau, dass „die Rente sicher ist“, aber wir wissen auch, dass sie definitiv nicht ausreichend sein wird. Nur tun, tun wir nichts. Das hat ja alles noch Zeit!? Das ist leider ein fataler Irrtum. Gerade beim Thema Geldanlage arbeiten Zeit und Zinseszinseffekt gegen uns, wenn wir eben nicht heute damit beginnen!

Tricks gegen Aufschieberitis

Es gibt zum Glück Tricks, wie man sich davon abhalten kann, zum Daueraufschieber zu werden. Ein Experiment des Verhaltensökonom Dan Ariely soll uns das verdeutlichen: drei Studentenklassen sollen jeweils drei Seminararbeiten im Laufe des Semesters abgeben. Die erste Gruppe konnte frei wählen, wann sie die Arbeiten abgab. Die zweite Gruppe musste die Abgabetermine am Semesterbeginn festlegen. Und der Professor sagte, für jeden Tag, den sie die Arbeit später abgaben, bekommen sie einen Punkt abgezogen. Und die dritte Gruppe bekam drei fixe Abgabetermine vorgegeben.

Welche Gruppe hat wohl am besten abgeschnitten? Und zwar nicht nur bei der Pünktlichkeit, sondern auch bei der Qualität ihrer Arbeiten? Die völlig freie Gruppe eins, die selbstbestimmte, aber bestrafungsbedrohte Gruppe zwei oder die zwangsverpflichtete Gruppe drei? Es war tatsächlich die dritte Gruppe mit den harten Vorgaben, die am besten abgeschnitten hat. Auf Platz zwei kam die zweite Gruppe mit den selbstgesetzten Terminen. Und was war mit denjenigen, die alles frei wählen konnten und nichts zu befürchten hatten? In dieser Gruppe schrieben viele Studenten die Arbeiten gleichzeitig auf den letzten Drücker am Semesterende. Wenn wir in uns hineinhorchen, dürfte uns das Ergebnis nicht wirklich überraschen. Was folgt daraus? Das beste Mittel gegen das Aufschieben ist Druck von außen.

Odysseus-Strategie

Laut Hans-Jörg Naumer, Leiter der Abteilung Capital Markets & Thematic Research bei Allianz Global Investors, kann uns dabei die Odysseus-Strategie helfen. „Der antike Held musste unter anderem am Felsen der Sirenen vorbeischippern, ohne durch deren betörenden Gesang verstört Schiffbruch zu erleiden. Was tun? Er verschloss seinen Kumpanen auf dem Schiff die Ohren, ließ sie Kurs halten und sich selbst an den Mast binden. So sehr er auch wollte, er konnte nicht zu den mörderischen Sirenen schwimmen. Darin liegt auch eine tiefe Weisheit für die sinnvolle Geldanlage. Es ist besser, sich an eine Strategie langfristig zu binden und Kurs zu halten, statt nichts zu tun oder sich - falls man doch etwas tut - im hektischen Hin und Her zu verlieren.“

Handeln Sie!

Konkret lässt sich das aufs sinnvolle Geldanlegen anwenden. Wie heißen Ihre langfristigen Ziele? Wie viel Ertrag wollen Sie erreichen? Wie groß dürfen die Wertschwankungen ausfallen? Und dann machen und umsetzen. Am besten gelingt Ihnen das mit einem Aktienfondssparplan. Durchschnittskosten- und Zinseszinseffekt arbeiten für Sie. Dazu kommt die Wucht der deutlichen Mehrrendite, die mit Aktienfonds auf längere Sicht erwartet werden darf. Wer 1989 einen Sparplan auf aktiv gemanagte Aktienfonds mit monatlich € 100 bespart hätte, hätte bis 2019, also 30 Jahre später, € 36 000 Euro investiert und dann über € 133.000 an Vermögen gehabt, nach Kosten versteht sich. Nicht schlecht oder? Also: Tun Sie es einfach. Beginnen Sie noch heute einen Sparplan und lernen Sie von Odysseus. Für einen Sparplan ist immer der richtige Zeitpunkt.

 

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