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Korrektur oder Crash?

(1843 x gelesen) im
Mär 14 2016

Korrektur oder Crash?

Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Wochen weltweit kräftig an Wert verloren. So ist der MSCI Worldindex auf Eurobasis seit Jahresanfang beispielsweise bis zu 13 Prozent zurückgefallen und der DAX um fast 19 Prozent. Der deutsche Leitindex hatte sich von seinem Höchststand am 10. April 2015 mit 12.375 Punkten mittlerweile ca. 29 Prozent entfernt. Rund um den Globus fürchten Investoren, dass die Kurse noch weiter abrutschen. Skeptiker sprechen sogar vom Beginn eines neuen und langandauernden Bärenmarktes. Sind diese Ängste berechtigt?

Sorgen um abkühlende Konjunktur in China

Im Fokus der Aufmerksamkeit steht die Weltkonjunktur, vor allem die merklich abkühlende wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Mit einem Gesamtvolumen von 11 Billionen US-Dollar ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Chinas mittlerweile gut dreimal so groß wie das Deutsche und hat bereits 60 Prozent vom US-Niveaus erreicht. Die Wachstumsprognose für das Reich der Mitte beträgt für das Jahr 2016 sechs Prozent. Das bedeutet einen Anstieg von 660 Milliarden US-Dollar. Um ein gleiches Wachstum zu erzielen, müsste die Eurozone um 5,5 Prozent und die US-Wirtschaft um 3,7 Prozent zulegen, allerdings ist das sehr unwahrscheinlich. Aufgrund dessen schielen Investoren weltweit auf die Entwicklung Chinas.

Übertriebene Furcht

Meines Erachtens ist die Angst vor einem Crash in China und eine damit verbundene Rezession der Weltwirtschaft weit übertrieben. Die fetten Jahre mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich sind allerdings vorbei. Aber wie die Zahlen im oberen Teil des Artikels belegen, ist das Wachstumspotenzial nach wie vor wesentlich höher als in den traditionellen Industriestaaten. Zukünftig werden sich aber die Wachstumsschwerpunkte von den Industriesektoren – der sogenannten Werkbank der Welt – hin zum Dienstleistungsbereich verschieben.

Das durchschnittliche Jahresgehalt eines chinesischen Arbeiters hat sich in den Jahren 2000 bis 2014 von 9.333 auf 56.339 Renminbi mehr als verfünffacht. Die damit verbundene Finanzkraft und das Verlangen nach Luxusgütern hat dem Dienstleistungssektor im letzten Jahr zur Hälfte des BIP verholfen. Auch der Arbeitsmarkt hat sich gut entwickelt, 900 Millionen Menschen stehen in Brot und Arbeit. Prognosen zufolge löst China in diesem Jahr voraussichtlich Japan als größten Luxusgüterkonsumenten der Welt ab und nach Expertenschätzungen wird sich in den nächsten fünf Jahren der Markt von 80 Millionen Verbraucher mehr als verdoppeln. Firmen wie beispielsweise Chanel, Ferrari, Gucci, Rolex oder Louis Vuitton dürften sich freuen. Diese Entwicklung wird den Hunger nach Rohstoffen zum Leidwesen der großen Exportländer reduzieren.

Was taugt der Ölpreis als Indikator?

Immer wieder wird argumentiert, dass ein fallender Ölpreis ein untrügliches Zeichen für eine schrumpfende Weltkonjunktur sei. Jedoch ist der Preisverfall vergangener Zeit auf ein Überangebot zurückzuführen, v.a. wegen des Frackingbooms und nicht aufgrund einer sinkenden Nachfrage.

Probleme im Bankensystem

Zu den Sorgen um das „Reich der Mitte“ sind unlängst Ängste um das internationale Bankensystem hinzugekommen. Besonders in den Bilanzen der südeuropäischen Banken verstecken sich große Risiken, da die Ausstattung mit Eigenkapital vieler Kreditinstitute immer noch unzureichend ist. Durch die aktuelle Niedrigzinspolitik verdient eine Bank mit ihrem Hauptgeschäft zunehmend weniger. Aus diesem Grund fragen sich bereits viele Investoren, ob es unter der verschärften Regulation mit einer höher geforderten Quote an Eigenmitteln noch möglich ist, attraktive Renditen zu erzielen. Zusätzlich hängt ein weiteres Damoklesschwert über den Kreditportfolios. Bei den gewährten Darlehen an Firmen im Rohstoffsektor und an Schwellenländer ist mit Ausfällen zu rechnen.

Zukunftsperspektiven

Das einzige, was sich in nächster Zeit garantieren lässt, ist die Volatilität der weltweiten Aktienmärkte. Der Stockpicker, der die Qualität der einzelnen Titel kennt, wird sich an den Schwankungen erfreuen und bei niedrigen Kursen zugreifen. Ein Sparer, der Aktienfondsanteile ratierlich erwirbt und einen langfristigen Horizont ins Auge gefasst hat, kann sich entspannt zurücklehnen und sinnvollere Dinge tun, als sich täglich mit dem Börsengeschehen zu befassen.

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