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Globale Verschuldung durch die Notenbanken in die Höhe getrieben

Die Börsen-Zeitung berichtet in Bezug auf den jüngsten Schuldenmonitor des Institute of International Finance (IIF) von einem rasanten Anstieg der globalen Verschuldung. Verantwortlich dafür ist primär die Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Um mehr als $ 10 Billionen ist der weltweite Schuldenberg allein im ersten Halbjahr 2016 auf mittlerweile $ 216 Billionen angewachsen. Dies betrifft alle Bereiche - Unternehmen, Staaten und Privathaushalte. Der Stand der Verbindlichkeiten entspricht 327 Prozent der Wirtschaftsleistung. Im Vergleich dazu ist in den Industriestaaten die Marke von 400 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) fast erreicht. Innerhalb der letzten zehn Jahre erfolgte somit ein Anstieg der Passiva von 50 Prozent.

Überkapazitäten werden aufgebaut

Die IIF erhebt warnend den Zeigefinger, denn entweder fließt das Geld an der Realwirtschaft vorbei oder verliert sich in Sektoren mit Überkapazitäten. Damit wächst die Gefahr einer neuen Finanzkrise, so die Börsen-Zeitung. Durch die Niedrigzinspolitik werden Staaten, Unternehmen und Investoren ermutigt immer neue Darlehen aufzunehmen. Außerdem steigt vor allem die Verschuldung einiger Regierungen in den Industrieländern stark an. Innerhalb Europas betrifft dies Großbritannien, Spanien, Portugal und Italien. Besonders negativ verläuft das Verhältnis Schulden zum BIP ebenfalls in Japan und Australien.

Niedrigzinsen werden bleiben

Eine nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 versprochene Entschuldung der zwanzig führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) hat nicht stattgefunden. Auch zeigen die vorgelegten Zahlen der IIF deutlich, dass die Niedrigzinsphase sich noch mehrere Jahre fortsetzen wird, da höhere Zinsen für viele Staaten nicht tragbar sind und diese in die Zahlungsunfähigkeit führen würden. Einige Regierungen hoffen insgeheim auf eine steigende Inflation und/oder gar auf einen Schuldenerlass durch ihre Gläubiger.

Regierungen wollen meist keine Reformen

Der klassische Schuldenabbau via Tilgung, wie ihn der Privatmann oder Unternehmer kennt, setzt Reformen der eingefahrenen Strukturen voraus. Dazu sind viele Regierungen allerdings nicht bereit. Einige Strukturreformen wären langfristig volkswirtschaftlich von Vorteil, wie beispielsweise ein Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Kurzfristig gestalten sich diese hingegen für manche Interessengruppen negativ. Bekanntermaßen lassen sich kleinere Gruppen besser organisieren und somit auch zum Protest animieren. Das verschreckt wiederum Politiker, die auf eine Wiederwahl fokussiert sind. Aufgrund dessen wird auch die vom EZB-Präsidenten Mario Draghi ausgesprochene Mahnung – Euro-Länder sollten endlich ihre Hausaufgaben machen und Reformen durchführen – keine Wirkung zeigen. Fakt ist, dass durch die ultralockere Geldpolitik der EZB viele Regierungen leichtes Spiel haben, ohne Änderung ihre Politik fortzuführen. Somit werden die wirklichen finanziellen Probleme nur auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und irgendwann wie ein Bumerang zurückkommen. Aber wer interessiert sich jetzt schon für die Zukunft?

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