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Mär 06 2015

Deutsche Verbraucher geben ihr Geld lieber aus

Der monatliche Bericht der „Gesellschaft für Konsumforschung“ (GfK) zeigt, dass die deutschen Verbraucher immer optimistischer werden.

Konsumklima legt spürbar zu

Daher ist es wenig verwunderlich, dass das Konsumklima weiter zulegt. Die Prognose für März 2015 sieht einen steigenden Gesamtindikator von 9,3 auf 9,7 Punkten im Vergleich zum Februar. Neben einer ausgeprägten Anschaffungsneigung nehmen sowohl Konjunktur- als auch Einkommenserwartung deutlich zu. Durch einen Mix aus einer stabilen Wirtschaftslage, zu erwarteten Verdienstzuwächsen und billigem Öl, wird der deutsche Bürger in Kauflaune versetzt, so das Fazit der Gfk. Seit Oktober 2011 war die Stimmung der Verbraucher nicht mehr so positiv wie heute.

Anschaffungsneigung auf dem Höhepunkt

Interessant ist, dass sich die Anschaffungsneigung der deutschen Bürger im Februar zum fünften Mal in Folge verbessert hat. Dieser Indikator stieg um 1,7 Zähler auf 59,1 Punkte, womit selbst das Acht-Jahres-Hoch aus dem Vormonat übertroffen wurde. Somit ist der Höchststand mit 59,9 Zählern vom Dezember 2006 fast erreicht. Dieser stand mit dem Anstieg der Umsatzsteuer von 16 auf 19 Prozent zum 01.01.2007 in Verbindung.

Sparen ist out

Im Gegenzug dazu befindet sich die Sparneigung auf absoluter Talfahrt und ist laut Gfk nicht mehr angesagt. Somit wirkt die Europäische Zentralbank (EZB) indirekt mit ihrer Nullzinspolitik auf das Spar- und Konsumverhalten ein. Da man auf Guthaben der traditionellen Bank- und Versicherungsanlagen keine Zinsen mehr erhält, wird das Geld für Privatanschaffungen genutzt. Der Handel darf sich über Verbraucher freuen, bei denen der Euro locker sitzt und die auch Investitionen für Urlaub, Möbel oder Auto nicht mehr auf die lange Bank schieben, sondern tätigen. Liquide Mittel werden ausgegeben und nicht mehr gespart.

Leben ohne fehlende private Altersvorsorge

Diese Entwicklung ist mehr als nur bedenklich, da die Höhe der gesetzlichen Altersvorsorge nicht mehr ausreicht und kontinuierlich weiter absinkt. Klingt es vernünftig heute auf „Teufel komm raus“ zu konsumieren, um dafür morgen in die Altersarmut zu schlittern? Wer jetzt nicht selbst aktiv wird und gegensteuert, kann diese Talfahrt nicht aufhalten.
Aktuell gelten mehr als 12,5 Millionen Bundesbürger als arm, dabei haben ledige Personen weniger als € 979 im Monat zur Verfügung. Am härtesten sind Rentner betroffen. Laut Wohlfahrtsverbänden hat die Armut in dieser Bevölkerungsgruppe seit 2006 um fast 50 Prozent zugenommen. Und in der „Bild am Sonntag“ war unlängst zu lesen, dass die Armut seit 2006 sprunghaft angestiegen ist und mit 15,5 Prozent liegt die Quote auf dem höchsten Stand im wiedervereinigten Deutschland.

Deutsche haben Angst vor mangelnder Absicherung im Alter

Zwar bezogen Ende 2013 von 20 Millionen Rentnern lediglich 500.000 die Grundsicherung, aber diese Zahl wird sich mit sinkenden staatlichen Altersbezügen zukünftig weiter erhöhen. So fürchtet sich bereits heute die Mehrheit der Deutschen vor einer mangelnden finanziellen Absicherung im Ruhestand. Diese Situation bestätigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid. Laut deren Auswertung glauben 69 Prozent aller Befragten, dass die gesetzliche Rente nicht ausreicht, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. In den alten Bundesländern kommen 68 Prozent zu dieser Einschätzung, in den neuen sogar 75 Prozent. Besonders die Altersklasse der Dreißig- bis Neununddreißigjährigen sieht pessimistisch in die Zukunft. Immerhin 93 Prozent bezweifeln, dass sie mit den staatlichen Rente auskommen.

Rentenkürzungen sind unbeliebt

Die Altersgeldempfänger über 65 Jahre sind hier optimistischer – die Hälfte von ihnen sieht sich momentan ausreichend versorgt. Aber wie geht es weiter? Die geburtenstarken Jahrgänge scheiden bald aus dem Erwerbsleben und gleichzeitig verlängern sich die Ausbildungszeiten. Des Weiteren erhalten viele Personen eine staatliche Unterstützung, haben aber nicht oder allenfalls kurz in das gesetzliche Umlagesystem einbezahlt. Daher wird die aktuelle Höhe des Leistungsniveaus mittelfristig nicht gehalten werden können. Möglichen Rentenkürzungen steht die deutsche Bevölkerung aber sehr kritisch gegenüber. 89 Prozent der Befragten würden keinesfalls eine Partei wählen, die Kürzungen der Altersbezüge in ihrem Wahlprogramm aufgenommen haben. Bei den über 65-Jährigen lehnen dies sogar 95 Prozent kategorisch ab. Wären die interviewten Personen konsequent, dürften sie nie mehr zur Wahl gehen, denn jede Partei ist gezwungen per „Salamitaktik“ die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung zu beschneiden. Eine andere Möglichkeit ist nicht vorhanden.

Armes, naives Deutschland – Rente wird fallen

Durch die sogenannte nachgelagerte Besteuerung, steigt der steuerpflichtige Anteil der Altersbezüge bis 2040 jährlich um ein Prozent an. Wer beispielsweise im Jahr 2020 in den Ruhestand geht, muss 80 Prozent der gesetzlichen Rente versteuern, 2040 betrifft es bereits den vollen Betrag. Zusätzlich darf die Inflation nicht außer acht gelassen werden – bei einer Rate von 2 % besitzt ein Altersgeld in Höhe von € 2.000 25 Jahre später, nur noch einen Wert von rund € 1.200.

Mehrheit der Deutschen gegen Zugeständnisse der heutigen Leistungsempfänger

84 Prozent aller Deutschen sprechen sich gegen Zugeständnisse der jetzigen Rentner zugunsten der jüngeren Generation aus. In der Gruppe der heute 30- bis 39-Jahrigen finden es 99 Prozent nicht fair, wenn Senioren für die späteren Ruheständler auf einen Teil ihrer eigenen Rente verzichten sollen. Bei den Befragten über 65 Jahre, sind 77 Prozent gegen besagte Umschichtung.

Vor der Realität werden die Augen verschlossen

Einerseits ist jedem klar, dass das gesetzliche Altersgeld im Ruhestand nicht ausreicht, andererseits wird konsumiert, als ob es kein morgen mehr gibt. Diese Extreme sind typisch für Deutschland, den vernünftigen Mittelweg finden leider nur wenige. Wann begreift der deutsche Bürger endlich welche Stunde es geschlagen hat?

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