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Mai 30 2015

€ 190 Milliarden Verlust für deutsche Sparer

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) soll die Wirtschaft in Europa anschieben und damit allen einen Vorteil bringen. Den deutschen Sparern hat diese Maßnahme allerdings bisher nur Verluste eingebracht, denn sie legen nach wie vor ihr Geld traditionell risikoscheu in Bank- und Versicherungsprodukte an. Die Rechnung ist einfach – Guthabenzinsen gehen gegen Null und parallel dazu ist das Inflationsziel von zwei Prozent ausgerufen - an dem die EZB kräftig arbeitet. Wie soll unter diesen Bedingungen Vermögen gebildet werden? Auch institutionelle Anleger, wie etwa Lebensversicherungsgesellschaften, leiden unter dieser Marktsituation.

€ 122 Milliarden Nettoverlust  - aber es gibt auch Gewinner

Laut einer Studie der DZ Bank sind dem deutschen Kapitalanleger in den letzten Jahren mittlerweile insgesamt € 190 Milliarden an Zinseinnahmen entgangen. „Der Wegfall des Zuwachses der Geldanlage zählt zu den gravierendsten Folgen der EZB-Politik“, erklärt DZ-Bank-Chefvolkswirt, Stefan Bielmeier.

Es gibt aber auch Gewinner dieser Marktsituation – Schulden machen ist „in“ und lohnt sich wie nie. Viele Bundesbürger haben allerdings aufgrund ihrer Erziehung Probleme mit dieser „Denkweise“ und leisten sich gewisse Dinge erst, wenn sie auch bezahlbar sind. So ist der Häuslebauer, der sein Haus finanziert hat, im Vorteil. Genauso wie Unternehmen, die ihre Verbindlichkeiten zu günstigeren Konditionen umschulden können. Es entsteht eine Ersparnis aus gesunkenen Kreditzinsen für den Privatanleger, die lt. DZ-Bank mit € 78 Milliarden beziffert wird. Rein rechnerisch verbleibt somit ein Verlust in Höhe von € 122, d.h. jeder deutsche Staatsbürger macht mit Zinsen ein Minus von € 1.366.  

Katastrophale Auswirkungen auf die Altersvorsorge

Die Folgen der Niedrigzinspolitik sind bereits jetzt absehbar. Denn für Lebensversicherer wird es zunehmend schwerer, die garantierten Zinszusagen einzuhalten. Vor den gleichen Problemen stehen auch Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge, wie etwa Pensionskassen oder Pensionsfonds. Problematisch ist, dass dieses Zinsspiel – einerseits gegen Null gehende Guthabenzinsen, andererseits eine Geldentwertung durch die Inflation – für den Bürger kaum erkennbar ist. Die Überraschung ist allerdings perfekt, wenn den Neurentnern in einigen Jahren oder Jahrzehnten die Bilanz ihrer Altersvorsorgebemühungen präsentiert wird. Durch den wegfallenden Zinseszinseffekt werden private Haushalte gezwungen, immer mehr Kapital anzusparen, um das angestrebte Niveau der Altersvorsorge halten zu können, betont DZ-Bank-Experte Michael Stappel – eine Trendwende ist nicht in Sicht. „Je länger die Niedrigzinsphase dauert, desto stärker schlägt das auf die Durchschnittsverzinsung des Geldvermögens durch.“

And the winner is –

1) Die Bundesrepublik Deutschland

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble werden die Probleme der künftigen Ruheständler kaum interessieren. Denn der deutsche Staat, mit einer Verschuldung von rund € 2,1 Billionen, ist der Gewinner der außer Kraft gesetzten Zinsen. Laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft kann das Finanzministerium bis 2030 mit Zinseinsparungen in Höhe von rund € 160 Milliarden rechnen. Die Einsparungen für das laufende Jahr belaufen sich auf ca. € 20 Milliarden.

Minizinsen, Nullzinsen, Minuszinsen

Das spiegelt die Entwicklung der letzten Monate wieder. Vermutlich werden früher oder später alle Bundeswertpapiere mit unterschiedlichen Laufzeiten Minuszinsen erbringen. Kurz- und mittelfristige Anleihen waren bereits davon betroffen und von einem profitablen Geldmarkt sind wir bereits meilenweit entfernt. Ein Alptraum für den sicherheitsorientierten deutschen Sparer, der bis vor wenigen Jahren jenseits unserer Vorstellungskraft lag - ausgelöst durch die europäische Schuldenkrise. Neben Luxemburg ist die Bundesrepublik Deutschland das einzige Land in der Eurozone, welches von der Rating-Agentur „noch“ die höchste Bonitätsstufe „AAA“ erhält. Das wiederum lässt sich der Bund teuer bezahlen.

2) Der Aktionär

Der Horizont vieler deutscher Sparer ist auf Bankprodukte, Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge und Immobilien begrenzt. Diese althergebrachte Anlegermentalität hat zumindest über Jahrzehnte keine Verluste eingebracht. Aber sie muss über Bord geworfen werden, da es mittelfristig keine Zinsen mehr geben wird. Leider ist für einen Grossteil der Bevölkerung die Beteiligung am Produktivkapital der Wirtschaft ein Fremdwort. Somit profitieren nur wenige Anleger vom Boom der Aktienmärkte, betont Experte Bielmeier. „Lediglich rund zehn Prozent des gesamten privaten Geldvermögens besteht hierzulande aus Aktien.“ In anderen europäischen Ländern ist der Schnitt in privaten Haushalten mehr als doppelt so hoch.

Derzeit bietet die Aktie als einzige Anlageform Renditen deutlich oberhalb der Inflationsrate. Aufgrund der negativen Zinsentwicklung ist die Attraktivität von Anleihen – wie Bundeswertpapiere – stark gesunken, im Gegenzug profitieren Aktien davon. An dieser aktuell einmaligen Situation können sich lediglich Nettoschuldner und Aktionäre erfreuen.

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